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Mumbai entdecken: Sehenswürdigkeiten, Highlights und Tipps

Mumbai – eine Stadt, die dich gleichzeitig überfordert und verzaubert. Zwischen kolonialer Geschichte, spirituellen Orten und moderner Skyline findest du hier einige der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten Indiens. In diesem Guide zeigen wir dir die absoluten Must-Sees in Mumbai – inklusive praktischer Tipps und persönlicher Empfehlungen für deinen Besuch.

Gateway of India

Das Gateway of India ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Mumbai und wahrscheinlich dein erster Berührungspunkt mit der Stadt.

Gateway of India

Gateway of India

Das imposante Tor wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut, um den Besuch von König George V. und Königin Mary zu ehren. Es ist im indo-sarazenischen Stil gehalten, eine Mischung aus hinduistischen und muslimischen Architekturelementen.

Ein historisch bedeutender Moment: 1948 verließen die letzten britischen Truppen Indien genau durch dieses Tor. Es war ein symbolischer Abschied aus der Kolonialzeit.

Direkt am Arabischen Meer gelegen, bietet das Gateway eine beeindruckende Kulisse. Hier pulsiert das Leben: Einheimische, Fotografen und Touristen aus aller Welt treffen aufeinander.

Tipp: Hier startet die Fähre zu den Elephanta-Höhlen.

Taj Mahal Palace

Direkt gegenüber dem Gateway of India steht eines der berühmtesten Hotels der Welt: das Taj Mahal Palace. Das prachtvolle Gebäude wurde im Jahr 1903 eröffnet. Heute ist es ein Symbol für Luxus und indische Gastfreundschaft.

Taj Mahal Palace

Taj Mahal Palace

Das Hotel war das Ziel der tragischen Terroranschläge von 2008, wurde jedoch restauriert und steht heute stärker denn je.

Wenn du möchtest, kannst du im Taj Mahal Palace übernachten. Wir haben es von außen besichtigt.

Elephanta Caves

Ein absolutes Highlight und gleichzeitig ein kleiner Ausflug aus der Stadt: die Elephanta-Höhlen. Wir hatten diesen Ort erstmal nicht auf unserer Mumbai Sightseeing Liste, da wir aber noch Zeit hatten, nahmen wir die Fähre und fuhren auf die Insel rüber. Wir haben festgestellt, es wäre schade gewesen, die Höhlen auszulassen!

Die erste Fähre startet von Gateway of India um 09:00 Uhr, der nächste um 09:30 Uhr und danach stündlich. Die Zeiten dienen nur als Orientierung. Letztendlich fährt sie dann los, wenn das Boot voll mit Fahrgästen ist. Die Fahrt dauert eine Stunde.

Die Eintrittskarte zu den Höhlen kannst du über eine Webseite kaufen. Barbezahlung auf der Insel ist nicht möglich.

Die Elephanta Caves stammen aus dem 6. bis 7. Jahrhundert und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie sind vor allem dem Hindu-Gott Shiva gewidmet und bekannt für ihre beeindruckenden Felsreliefs. Das berühmteste Motiv: die dreiköpfige Shiva-Statue „Trimurti“, die Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung symbolisiert.

Tipp: Nach dem Besuch der Tempel lohnt es sich die Treppen und den Pfad zum Aussichtspunkt auf dem Hügel zu folgen. Der Ausblick auf den Hafen und auf Mumbai ist schön. Hier stehen auch zwei große Kanonen, die auch zu den Sehenswürdigkeiten der Insel gehören.

Tipp: Zu den Höhlen führen zahlreiche Treppen, die Strecke ist nicht barrierefrei. Entlang der Treppenreihe findest du Restaurants und zahlreiche Shops, wo du günstig tolle Souvenirs und Schmuck kaufen kannst.

Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya Museum

Wenn du tiefer in die Geschichte und Kultur Indiens eintauchen möchtest, ist dieses Museum ein absolutes Muss.

Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya

Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya

Das Museum wurde ursprünglich 1922 unter dem Namen „Prince of Wales Museum“ eröffnet und später umbenannt. Das Gebäude selbst ist schon ein Highlight: Es kombiniert indo-sarazenische Architektur mit Einflüssen aus dem Islam und der europäischen Renaissance.

Im Inneren findest du eine beeindruckende Sammlung aus über 50.000 Exponaten:

  • Antike Skulpturen aus der Indus-Kultur
  • Miniaturmalerei und Kunstwerke aus ganz Indien
  • Waffen, Textilien und historische Artefakte

Plane für deinen Besuch mindestens 2–3 Stunden ein.

Rajabai Clock Tower & University of Mumbai

Diese Ecke von Mumbai fühlt sich wie ein Stück Großbritannien an. Das Gebäude der Universität ist ein Highlight und strahlt mit gotischer Eleganz mitten in Mumbai.

Der Rajabai Clock Tower wurde im 19. Jahrhundert im viktorianisch-gotischen Stil erbaut und erinnert stark an den Big Ben in London. Er gehört zum Campus der University of Mumbai, einer der ältesten Universitäten Indiens.

Leider konnten wir das wunderschöne Bauwerk über den Zaun bestaunen. Das Gelände durften wir nicht betreten. Bedauerlicherweise ist dieser Ort für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, obwohl er eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Mumbai ist.

David Sassoon Library

Mitten im geschäftigen Fort-Viertel in der Nähe der Universität findest du dieses wunderschöne, oft übersehene Gebäude.

David Sassoon Library and Reading Room in Mumbai

David Sassoon Library and Reading Room

Die Bibliothek wurde im 19. Jahrhundert erbaut und nach dem jüdisch-indischen Philanthropen David Sassoon benannt, der maßgeblich zur Entwicklung Mumbais beigetragen hat. Das Gebäude ist ein Paradebeispiel für viktorianische Neogotik.

Flora Fountain

Mitten in einem geschäftigen Viertel liegt die Flora Fountain, ein beliebter Treffpunkt und gleichzeitig ein Stück kolonialer Geschichte.

Flora Fountain in Mumbai

Flora Fountain

Die Brunnenanlage wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und ist der römischen Göttin Flora gewidmet. Damals gehörte sie zur Fortanlage, heute ist sie von stark befahrenen Straßen und hupenden Autos umgeben.

Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus

Dieser Bahnhof ist weit mehr als nur ein Verkehrsknotenpunkt. Er ist eines der beeindruckendsten Bauwerke Indiens und ein echtes Wahrzeichen von Mumbai.

Der Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus (oft noch als „Victoria Terminus“ bekannt) wurde im 19. Jahrhundert während der britischen Kolonialzeit fertiggestellt. Er gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein schönes Beispiel für viktorianische Neogotik, kombiniert mit indischen Architekturelementen.

Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus (CSMT)

Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus

Täglich nutzen über 3 Millionen Menschen diesen Bahnhof. Damit zählt er zu den geschäftigsten Bahnhöfen der Welt.

CSMT Heritage Museum

Direkt im berühmten Bahnhof befindet sich dieses kleine, aber spannende Museum.

Hier erwarten dich historische Dokumente und Modelle, Einblicke in die Entwicklung der indischen Eisenbahn und spannende Geschichten rund um den Bahnhof.

Bruhanmumbai Municipal Corporation Head Office

Das Hauptgebäude der Stadtverwaltung ist ein echtes architektonisches Highlight. Das Gebäude wurde im späten 19. Jahrhundert im viktorianisch-gotischen Stil erbaut und beeindruckt mit Türmen, Bögen und kunstvollen Fassaden. Es befindet sich gegenüber dem CSMT-Bahnhof und ist eines der schönsten Verwaltungsgebäuden Indiens.

Bruhanmumbai Municipal Corporation Head Office (BMC)

Bruhanmumbai Municipal Corporation Head Office

Crawford Market

Wenn du das echte, chaotische Mumbai erleben willst, musst du hierher. Der Crawford Market wurde im 19. Jahrhundert eröffnet und gehört zu den ältesten Märkten der Stadt. Auf dem Markt findest du einen Mix aus historischer Architektur und modernem Markttreiben. Stände mit lokalen Produkten, Gemüse, Klamotten und Trockenfrüchte reihen sich aneinander. Es gibt ein Bereich, wo Haustiere in Käfigen gehalten und verkauft werden und wir haben sogar einen Shop gefunden, wo nur Knoblauch angeboten wird.

Marine Drive

Marine Drive ist eine 3,6 km lange Promenade entlang der Küste. Nachts leuchten die Straßenlaternen wie eine Perlenkette – daher der Spitzname „Queen’s Necklace“.

Hier erwarten dich schöne Sonnenuntergänge und eine überraschend ruhige Seite von Mumbai. Du kannst die Einheimische beobachten, die hier entspannen, joggen oder einfach nur sitzen.

Marine Drive in Mumbai

Marine Drive

Churchgate Station

In der Nähe von Marine Drive befindet sich ein weiterer wichtiger Bahnhof. Der Name stammt von einem der drei Tore der alten Stadtmauer, die während der britischen Kolonialzeit existierte. Heute ist Churchgate ein zentraler Verkehrsknotenpunkt des Railway-Netzes.

Shri Laxmi Narayan Mandir – Spirituelle Ruhe mitten in der Stadt

Dieser Tempel ist ein schöner Ort, um dem Trubel Mumbais kurz zu entfliehen. Der Tempel ist der Göttin Lakshmi (Wohlstand) und dem Gott Vishnu gewidmet, ein wichtiger Ort für viele Gläubige.

Es ist ein winziges Gotteshaus umgeben von großen Stadthäusern. Der Kontrast zwischen seiner reinen, weißen Fassade und seiner Spiritualität sowie dem turbulenten, dreckigen Stadtviertel könnte nicht größer sein.

Shri Laxmi Narayan Mandir

Shri Laxmi Narayan Mandir

Shri Mumbai Panjrapole – Tierschutz mit Tradition

Ein eher ungewöhnlicher, aber sehr besonderer Ort in Mumbai. Diese Organisation existiert seit über 180 Jahren und kümmert sich um verletzte, alte oder ausgesetzte Tiere. Vor allem Kühe werden aufgenommen, aber auch andere Tiere, wie Enten und Hühner finden hier ihr neues Zuhause.

Tipp: Verhalte dich respektvoll! Es ist kein klassischer Touristenort.

SHRI Mumbai Panjrapole

SHRI Mumbai Panjrapole

Shri Mahavir Swami Shwetambar Jain Derasar

In der Nähe der Shri Laxmi Narayan Mandir und der Tierschutzorganisation haben wir einen kleinen Tempel mit besonderer Ausstrahlung gefunden. Er ist ein echter Geheimtipp für alle, die spirituelle Orte abseits der bekannten Pfade suchen. Viel mehr wissen wir leider nicht über den Tempel, das ist aber sicher, dass er zu der Tradition des Jainismus gehört. Es ist einer Religion, die für Gewaltlosigkeit und Achtsamkeit steht.

Shri Mahavir Swami Shwetambar Jain Derasar

Shri Mahavir Swami Shwetambar Jain Derasar

Leider darf man den Tempel nicht betreten, aber von außen kannst du die vielen filigranen Verzierungen und kunstvolle Details bestaunen. Durch das kurze Beobachten der Gläubigen bekommst du einen Einblick in eine weniger bekannte Religion Indiens.

Tipp: In der unmittelbaren Nähe des Tempels findest du eine kleine Gasse, die von spirituellen Shops gesäumt ist. Es ist wie ein kleiner Markt für Räucherstäbchen, Blumenketten, bunte Tücher und spirituelle Gegenstände.

Chowpatty Beach

Chowpatty Beach ist einer der bekanntesten Strände Mumbais und am Abend ein Ort voller Leben.

Chowpatty Beach

Chowpatty Beach

Tagsüber erwartet dich hier ein ruhiger Strand vor den Füßen der Skyline der Stadt. Zu dem Sonnenuntergang kommen die Inder hierher, um den Arbeitstag ausklingen zu lassen. Am Strand findest du auch Essenstände mit Streetfood.

Hanging Gardens – Grüne Oase über der Stadt

Die Hanging Gardens liegen auf dem Malabar Hill und bieten dir eine völlig andere Perspektive auf Mumbai. Der Garten wurde im 19. Jahrhundert angelegt. Er ist ein ruhiger Rückzugsort und perfekt für eine Pause vom Stadttrubel. Du findest hier gepflegte Grünflächen und kunstvoll geschnittene Hecken.

Hanging Gardens in Mumbai

Hanging Gardens

Malabar Hill Elevated Nature Trail

Ein noch relativ unbekannter Spot, der dir eine ganz neue Seite von Mumbai zeigt. In der Nähe von den Hanging Gardens wurde ein Baumwipfelpfad am Rande der Malabar Hill erreichtet. Der Spazierweg schlängelt zwischen einem Dschungel aus tropischen Bäumen. Zwischen der grünen Vegetation kannst du Ausblicke auf die Skyline von Mumbai erhaschen.

Wir wollten den Nature Trail besuchen, mit der Kartenreservierung hatten wir aber Pech. Eintrittskarten kann man nur online kaufen, die Plattform funktionierte gerade aber nicht. Wir hoffen, bei deinem Besuch gibt es keine Probleme mehr.

Dhobi Ghat

Es ist ein Ort, der dich garantiert staunen lässt. Dhobi Ghat ist seit über 100 Jahren in Betrieb und gilt als die größte Open-Air-Wäscherei der Welt.

Von dem Dhobi Ghat Viewing Deck hast du erstmal einen tollen Blick auf die gesamte Anlage. Mit den Hochhäusern im Hintergrund ist es ein besonderer Anblick, wie die gewaschenen Jeans, bunte T-Shirts, Hemde und weiße Laken sanft im Wind schaukeln.

Du kannst Dhobi Ghat mit einem Guide besuchen. Dazu nimmst du die Treppe beim Viewing Deck, der nach unten führt. In einer Seitenstraße (Location auf Google Maps) kannst du dann in einer Bude dafür bezahlen. Du wirst wahrscheinlich darauf eh von jemandem angesprochen, wenn du die Treppe runtergehst. Mit dem Geld unterstützt du die Community und Arbeiter der Wäscherei.

Die Wäscherei wird heute auch noch aktiv genutzt. Hotels, Privatleute aber auch Krankenhäuser lassen ihre Wäsche hier saubermachen. Du siehst noch die hunderten, alten großen Waschbecken. Manche werden immer noch benutzt, im Großteil übernehmen aber schon Waschmaschinen die Arbeit. Die meisten Arbeiter nicht nur arbeiten, sondern leben auch hier. Viele sind so arm, dass sie auf Wäschebergen oder auf einem harten Bügeltisch schlafen und für ihre Habseligkeiten einen schließbaren Schrank zur Verfügung haben. Andere hausen in kleinen Wohnungen, die von Gittern umgeben sind und ausschauen, wie Käfige. Du bekommst in Dhobi Ghat nicht nur in die Funktionsweise der Wäscherei einen faszinierenden Einblick, sondern auch in das Leben der Arbeiter.

Dhobi Ghat ist ein absoluter Must-See in Mumbai!

Dadar Flower Market

Dieser Markt ist ein echtes Highlight, besonders, wenn du früh aufstehst. Wir waren am Nachmittag am Blumenmarkt und schon das war überwältigend. In der Früh ist das Erlebnis noch intensiver. Und wenn du denkst, der Flower Market war wegen der Blumenpracht so besonders, dann irrst du dich. Es ist in unseren Augen eine der lebhaftesten, quirligsten, eindrucksvollsten Märkte Mumbais. Schon am Straßenrand werden Berge von Blumen in allen Farben angeboten.

In der langen Gasse reihen sich Händler, die Girlanden für Tempel und Hochzeiten herstellen. Rosen werden in hübsche Bündel gepackt, knallgelbe Tagetes liegen in Körben, bunte Blütenblätter werden in Tüten gepackt, Blumenketten auf großen grünen Blättern ausgebreitet. Intensive Düfte, Rufe der Verkäufer, die schrille Durcheinander der Hindi Sprache zeichnen diese lebendige Atmosphäre aus. Überall sind Menschen – Frauen in bunten Saris, Männer mit langen Hosen und Hemden. Der Blumenmarkt von Mumbai ist ein einzigartiger Ort, den du auf gar keinen Fall auslassen sollst!

Tipp: Auf dem Markt gibt es Fastfood-Stände, wo du Rosenlassi probieren kannst. Es ist wirklich lecker!

Rosenlassi

Rosenlassi

Haji Ali Dargah Moschee

Die weiße Moschee im Meer ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Mumbais. Sie wurde im 15. Jahrhundert erbaut und liegt auf einer kleinen Insel, die nur über einen schmalen Damm erreichbar ist. Die Moschee ist immer stark besucht. Der hinführende Weg ist ein perfekter Ort, das Leben der Einheimischen zu beobachten.

Haji Ali Dargah Moschee

Haji Ali Dargah Moschee

Tipp: Dem Tunnel und der Straße entlang, der zur Moschee führt, findest du zahlreiche Verkaufsstände, wo du günstig Souvenir und Schmuck besorgen kannst. Am Haji Ali Juice Centre lohnt es sich ein Lassi zu kaufen.

Sassoon Dock

Hier erlebst du Mumbai von seiner rauen, echten Seite. Sassoon Dock ist einer der ältesten Fischereihäfen der Stadt und wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Hier erwartet dich ein kleiner Fischmarkt mit intensiven Gerüchen, Fischerboote und lokale Händler sowie ein unverfälschtes Bild des Alltags.

Den Eingang zum Fischmarkt markiert der Sassoon Dock Clock Tower, der im 19. Jahrhundert erreichtet wurde.

General Post Office Mumbai

Das General Post Office (GPO) ist eines der beeindruckendsten Gebäude der Stadt. Eröffnet im Jahr 1913, ist das Gebäude ein Paradebeispiel indo-sarazenischer Architektur mit einer riesigen zentralen Kuppel.

General Post Office Mumbai (GPO)

General Post Office Mumbai

Das Gebäude ist mit vielem Grün umgeben, daher ist es schwierig, es zu fotografieren.

Ambani House

Das Antilia, oft als „Ambani House“ bezeichnet, ist eines der teuersten Privathäuser der Welt und gehört dem indischen Unternehmer Mukesh Ambani. Der 27-stöckige Wolkenkratzer in Mumbai vereint luxuriöse Wohnräume mit außergewöhnlichen Annehmlichkeiten wie mehreren Helipads, einem privaten Kino und hängenden Gärten.

Ambani House (Antilia)

Ambani House

Banganga Tank

Eine versteckte Sehenswürdigkeit am Malabar Hill. Der Banganga Tank stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist eng mit hinduistischen Legenden verbunden. Angeblich wurde die Quelle von dem Bruder des Gottes Rama erschaffen. Er schoss einen Bogen in den Boden, wo Wasser entsprang. Nach dem Hindu Glauben hat die Quelle eine Verbindung zum heiligen Fluss Ganges – daher der Name „Ban-Ganga“. Der Wasserbecken ist Teil eines Hindu Tempels.

Hotelempfehlung in Mumbai

Das Hotel Elphinstone befindet sich inmitten der Stadt aber es hat eine relativ ruhige Lage. Es ist eine einfache Unterkunft mit gastfreundlichem Personal. In der Nähe gibt es Restaurants und Shops. Den Crawford Market erreichst du zu Fuß.

Den Hotel Naaz Executive empfehlen wir dann, wenn du eine Unterkunft nah am Flughafen suchst. Es liegt in einer Seitenstraße, seine Umgebung ist aber ziemlich lebhaft, quirlig und laut. Das Service des Hotels ist aber einmalig! Bei deiner Ankunft bekommst du Wasser, Softdrinks, Snacks und Obst; das Personal ist hilfsbereit und zum Hotel gehört auch ein Restaurant, das sich in der Nähe befindet.

Restaurantsempfehlung in Mumbai

Wir haben öfter im Restaurant von Balgi Hotel gegessen. Es befindet sich nah zum Hotel Elphinstone und wird von Einheimischen aufgesucht.

Das Restaurant vom Hotel Naaz Executive können wir auch empfehlen.

In beiden Lokalen bekommst du indische Gerichte, die überwiegend vegetarisch sind.

Wichtiger Tipp für dein Essen in Indien:
Sag bei der Bestellung unbedingt dazu, dass du dein Gericht nicht scharf möchtest. In der Regel bekommst du es dann so serviert, dass es noch angenehm scharf ist, aber gut essbar bleibt. Wenn du das vergisst, kann es schnell richtig feurig werden. Selbst wenn du Gewürze wie Chili oder Ingwer magst, kann die Schärfe hier überraschend intensiv sein – wir mussten tatsächlich schon Gerichte stehen lassen, weil sie einfach zu scharf waren.

Fortbewegung in Mumbai

Der Verkehr in Mumbai ist ziemlich chaotisch und intensiv. Aber mit der richtigen Strategie kommst du trotzdem bequem durch die Stadt.

Unsere Empfehlung: Nutze die Uber App. Die einfachste und stressfreieste Art, dich in Mumbai fortzubewegen, ist ganz klar Uber. Es ist günstig im Vergleich zu Europa, transparent und sicher.

Alternative Verkehrsmittel sind:

  • Lokale Züge: Schnell, aber extrem voll – eher ein Abenteuer und sind weniger sicher.
  • Tuk-Tuks (Auto-Rikschas): Günstig, aber wenig komfortabel
  • Taxis: Funktionieren, aber oft ohne App ist die Verständigung schwieriger, da nicht alle Fahrer Englisch sprechen. Die Preise können auch unterschiedlich ausfallen.

Tipps:

  • Plane mehr Zeit ein, der Verkehr kann unberechenbar sein. Wir brauchten am letzten Tag für 7 km 1,5 Stunden.
  • Vermeide Stoßzeiten (ca. 8–10 Uhr & 17–20 Uhr).

Beste Reisezeit für Mumbai

Die beste Zeit ist von November bis Februar. In dieser Zeit herrschen angenehme Temperaturen (ca. 20–30 °C), es gibt weniger Luftfeuchtigkeit und kein Regen. Diese Monate sind perfekt für Sightseeing.

Weitere Jahreszeiten im Überblick:

März bis Mai sind wärmere Monate. Die Temperaturen sind oft über 35 °C und die Luftfeuchtigkeit ist höher. Wir waren in April in Mumbai und fanden das Klima noch angenehm.

Juni bis September ist die Monsunzeit. Es gibt starke Regenfälle und Überschwemmungen sind möglich. In dieser Zeit empfehlen wir die Reise nach Mumbai nicht.

Oktober ist die Übergangszeit. Dieser Monat ist noch warm, aber besser als Hochsommer. Es ist eine gute Alternative, wenn du flexibel bist.

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