Chiang Mai Reisebericht - die schönsten Tempel und unsere Ausflüge
Chiang Mai Tempel Doi Inthanon
Thailand

Chiang Mai Reisebericht – die schönsten Tempel und unsere Ausflüge

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März 21, 2019

Chiang Mai ist ein wichtiges kulturelles und religiöses Zentrum im Norden Thailands. Die Großstadt ist für Besucher besonders attraktiv. Die meisten Visitor verbringen hier mehrere Tage sogar Wochen, weil der Gegend so viele Aktivitäten bietet.

In der Altstadt von Chiang Mai befinden sich unzählige eindrucksvolle buddhistische Tempel, die die relevantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind. Die umgebenden Berglandschaften sind ideal für Wandern oder für Bergsteigen. In dem Gebiet gibt es zahlreiche, glänzende Wasserfälle und Naturparken bzw. Flüsse, die für Rafting geeignet sind. In Chiang Mais Umgebung sind winzige Dörfer, wo die berühmten Langhalsfrauen leben.

Wer nach einer langen Reise neue Energie tanken möchte, Chiang Mai ist ein guter Alternative zu einem Strand. Es gibt in Chiang Mai einzigartige Artmuseen, reges Nachtleben mit Cabaret und thai Tanzshows, leckeres Essen und tolle Hotels um wirklich relaxen und sich erholen zu können.

Die Atmosphäre der Stadt fanden wir ähnlich wie in Ubud auf Bali. Eine Mischung aus Bohème und religiös, modern und traditionell.

Tempel von Chiang Mai

Chiang Mai und die Umgebung war das letzte Reiseziel unserer Rundreise in Nordthailand, bevor wir nach Kambodscha weitergeflogen sind. Wir haben uns in Chiang Mai auf die schönsten Tempel fokussiert.

Wat Chedi Luang

Der Wat Chedi Luang liegt in dem historischen Zentrum Chiang Mais. Der Bau des großen Chedis wurde in dem 14. Jahrhundert angefangen. Es wurde in dem 15. Jahrhundert mit einer 82 Meter Höhe und 54 Meter Seitenlänge fertiggestellt. Die Pagode gab früher ein Zuhause dem Smaragd-Buddha, der jetzt in Bangkok in dem Wat Phra Kaew steht. Leider in dem Laufe der Zeit wurde das riesige Bauwerk von mehreren Erdbeben beschädigt. Während den Restaurationsarbeiten wurden die Nagas (Wasserschlangen) an den Treppengeländern und viele von den Elefantenstatuen an dem Sockel des Chedis wiederhergestellt. Rund um der mächtigen Steinstupa befinden sich kleinere und größere Tempel und Schreine. Der bedeutendste von allen ist der Intakhin Pillar Vihara, der unmittelbar am Chedi steht.

Der buddhistische Tempel Intakhin Pillar Vihara

Der Tempel heißt auch Chiang Mai Pillar City Shrine. Es ist eine prachtvolle Kapelle neben dem Wat Chedi Luang. Der Vihara ist einer der wichtigsten buddhistischen Versammlungshalle in Chiang Mai. Hier werden zahlreiche Zeremonien durchgeführt. Als wir gerade da waren, saß eine Menge von weiß gekleideten, jungen Mönchen auf dem Boden und beteten.

In dem Inneren des Tempels findest du drei goldene Buddha-Statuen. Der größte Buddha in der Mitte hält seine Hand in der Fuchtlosigkeitsgeste, der sogenannte Abhaya Mudra. Die rechte Hand des Buddha ist in Brusthöhe und die Handfläche ist zum Betrachter hin geöffnet. Eine Geste, wie wir schon in einigen Tempeln in Sukhothai oder Bangkok gesehen haben.

Wat Phra Singh

Der Wat Phra Singh ist für Besucher sehr attraktiv. Der goldene Chedi und die wunderschön verzierten Kapellen sind ein beliebtes Fotomotiv. Der Tempel ist auch als „Kloster des Löwenbuddha“ bekannt. Er ist Zuhause von Hunderten von Mönchen und Novizen, die hier leben.

Der Wat Phra Singh stammt aus dem 14. Jahrhundert, als Chiang Mai die Hauptstadt des Königreichs Lanna war, und ist eines der schönsten Beispiele klassischer Tempelarchitektur im Lanna-Stil in Nordthailand. Der Wat Phra Singh beherbergt eine Reihe von sehr alten Buddha-Bildnissen.

Das älteste Bauwerk des Wat ist der Hauptchedi, der in dem 14. Jahrhundert von dem ehemaligen König erbaut wurde, um die Asche seines Vaters einzuschließen. Der Chedi ist kreisförmig mit einer quadratischen Basis. Jede Seite des Chedis ist mit Elefantenfiguren geschmückt. Seit dem Bau im 14. Jahrhundert wurde er erheblich erweitert.

Neben dem Stupa sind im Tempelkomplex mehrere Viharas und ein Ubosot.

Der Viharn Lai Kham ist ein schönes Beispiel für Lanna-Architektur. Diese Versammlungshalle wurde am Ende des 14. Jahrhunderts erbaut und beherbergt eine sehr verehrte Buddha-Statue namens Phra Singh Buddha. Wie diese Buddha-Bildnis genau ausschaut, haben wir leider nur auf Fotos gesehen, weil das Innere des Tempels gerade für Besucher geschlossen war.

Wat Suan Dok

Der Wat Suan Dok ist ein sehr alter Tempel, der für seine große Anzahl von weißen Chedis bekannt ist. Wat Suan Dok bedeutet wörtlich „Blumengartentempel“. Der Tempel hat seinen Namen von dem Ort, an dem er gebaut wurde. Der Tempelbereich wurde einst vom Herrscher von Chiang Mai als königlicher Blumengarten genutzt.

Der höchste goldene Chedi wurde im sri-lankischen Stil gebaut und ist 48 Meter hoch. Der Goldstupa enthält eine Reliquie des Buddha. Die kleineren weißen Chedis enthalten die Asche von Mitgliedern mehrerer Generationen der königlichen Familie von Chiang Mai. Der Vihara des Tempels enthält mehrere Buddha-Bildnisse, darunter einen großen stehenden Buddha mit einem Strohbündel in der Hand und mehrere sitzende Buddhas.

Als wir die gold-blau dekorierte Halle besucht haben, saßen ganz viele Mönche dort. Irgendwie erwischen wir immer die Zeremonien.

Die heilige Buddha-Reliquie des Wat Suan Dok

Uns faszinieren immer interessante, unglaubliche Märchen und Legenden aus den alten Zeiten, deswegen möchten wir dir die Legende des Wat Suan Dok erzählen.

Der Tempel Wat Suan Dok wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut und beherbergt ein heiliges Buddha-Relikt. Einer Legende nach hängt die Entstehung des Tempels mit der Gründung des Wat Phra That Doi Suthep zusammen.

Ein Mönch aus Sukhothai entdeckte eine Reliquie, die vermutlich das Schulterbein des Buddha war. König des Lanna Königreiches in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts lud den Mönch nach Chiang Mai ein. Der König ließ den Wat Suan Dok-Tempel bauen, um die Buddha-Reliquie einzuschließen. Als der Mönch in Chiang Mai ankam, zersplitterte sich der Knochen in zwei Teile, von denen ein die ursprüngliche Größe hatte und der andere kleiner war. Die kleinere Reliquie wurde im Wat Suan Dok festgehalten.

Der König befahl, den größeren Teil auf den Rücken eines weißen Elefanten zu setzen, der danach freigelassen wurde, um dorthin zu gehen, wo er wollte. Der Elefant kletterte auf den Berg Doi Suthep, westlich von Chiang Mai. Er trommelte dreimal und starb nahe der Spitze. An dieser Stelle wurde der Wat Phra That Doi Suthep errichtet.

Wat Umong

Unter den hunderten buddhistischen Tempeln in Chiang Mai ist der Wat Umong oder „Tunneltempel“ aufgrund seiner Lage im Wald und seines Tunnelsystems einzigartig. Die ruhige und friedliche Atmosphäre war uns eine willkommene Abwechslung zu den viel besuchten Sehenswürdigkeiten in Chiang Mai. Der Waldtempel liegt in der Nähe des Doi Suthep-Berges und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Legende nach ließ der König die Tempelanlage für einen Mönch bauen, der in der immer größer werdenden Stadt nur schwer meditieren konnte.

Der Wat Umong besteht aus einer Reihe von Tunneln, die in einen Hügel gegraben wurden. Die unterirdischen Gänge enthalten Schreine mit Buddha-Statuen.

Die große, schattige Tempelanlage ist oft mit dem Gesang der Mönche erfüllt. Die friedliche Umgebung des Tempels in einem Waldgebiet macht den Wat Umong zu einem hervorragenden Ort für Meditationen. (Das Meditationszentrum veranstaltet auch Meditationskurse.)

Wat Phra That Doi Suthep

Der Wat Phra That Doi Suthep ist eine der wichtigsten Tempelanlagen in Chiang Mai. Dieser Tempel befindet sich auf dem Gipfel des Doi Suthep-Berges, etwa 15 Kilometer außerhalb von Chiang Mai. Es gibt ein großer Parkplatz in der Nähe des Eingangs. Von dem Parking Lot aus hast du zwei Möglichkeiten, um den Tempel zu erreichen. Der erste Weg führt auf 309 Stufen den Berg hinauf. Die Treppe wird von riesigen Naga-Kreaturen aus der buddhistischen Mythologie flankiert. (Der Naga ist ein Unterwasserwesen in Form einer großen Schlange.)

Treppe führt zum Wat Phra That Doi Suthep

Treppe führt zum Wat Phra That Doi Suthep

Wenn du keine Lust hast, zu klettern, gibt es eine Seilbahn, die dich bequem zum Komplex bringt.

Über die mystische Entstehung der Pagode haben wir schon oben geschrieben. Deswegen berichten wir hier lieber über die Schönheit und Reichtum des Tempels.

Die Anlage ist ähnlich aufgebaut wie Wat Phra That Lampang Luang und Lampang. In der Mitte steht ein goldener Chedi. An seinen vier Ecken stehen massiven goldenen Sonnenschirmen. Rund um den zentralen Stupa gibt es eine Reihe von Pavillons, Pagoden, Statuen und Viharas. Die Pavillons enthalten die Wohnräume für Mönche. In den Viharas findest du zahlreiche gold-funkelnde Buddha-Statuen. Ein kleines Museum mit antiken Relikten, Fotografien und alten Tempelsachen kann ebenfalls besichtigt werden.

Alles glänzt, die eng stehenden Gebäude sind mit raffinieren Verzierungen und Spitzen dekoriert. Rote, goldene und orangefarbige Töne dominieren. Ein Schlaraffenland für die Augen. Im hinteren Teil des Tempels ist eine große Terrasse. Von hier hast du bei klarem Wetter einen herrlichen Blick auf Chiang Mai und auf die Berge. (Na ja, wir hatten nicht so viel Glück mit dem Wetter.)

Tipp: Laut Glauben der Thailänder, wenn man die Reihe der kleinen Glocken schlägt, bringt es Glück.

Ausflüge in die Umgebung Chiang Mais

Nicht nur die Stadt Chiang Mai bietet dem Besucher zahlreiche Attraktionen. Die Großstadt liegt in den wunderschönen Bergen Nordthailands umgegeben von Nationalparken, Dschungel und Wälder. Für Naturliebhaber gibt es hier Aussichtspunkte mit einzigartigen Tempeln, Wasserfälle, Elefantenzentrum und botanischen Gärten. Für Mutigen können ein Seilpark, Rafting, Klettern oder Bergsteigen interessant sein. Ein unvergessliches Erlebnis der Besuch bei den Bergvölkern Nordthailands, hauptsächlich bei den Langhalsfrauen.

An unseren letzten zwei Tagen in Nordthailand haben wir uns den Doi Inthanon Nationalpark mit seinen unzähligen Wasserfällen angeschaut. Der Park ist über 480 Km2 groß, also es gibt vieles zu entdecken. Die anderen Highlights diesen zwei Tagen waren der Visit von den Hill Tribes und dem Ran-Tong Save & Rescue Elephant Centre.

Wir waren mit Mietwagen unterwegs, den Nationalpark kannst du aber auch mit Motorrad oder in Rahmen einer gebuchten Tagestour erreichen.

Königliche Pagoden auf dem Doi Inthanon Berg

Auf einer Bergspitze in dem Doi Inthanon Nationalpark inmitten eines gepflegten, blumigen Parks findest du die zwei königlichen Pagoden. Ein Tempel wurde für die Königin, der andere dem König jeweils zu ihrem 60. Geburtstag gebaut. Die Architektur beider Pagoden ist modern. Die Einrichtung ist sehr elegant und einfach gehalten. Der Name der Pagoden ist ziemlich kompliziert: Great Holy Relics Pagoda Nabhamethanidol and Nabhapolbhumisiri.

Von hier siehst du beim klaren Wetter die grüne Berglandschaft. Es ist atemberaubend!

In dem Doi Inthanon Nationalpark befindet sich noch der höchste Punkt Thailands mit 2565 Meter Höhe. Oben auf dem Berg gibt es ein View Point und ein Observatorium. Allerdings ist die Aussicht nicht besonders spektakulär von hier.

Höchster Punkt Thailands

Höchster Punkt Thailands

Wasserfälle im Doi Inthanon Nationalpark

Wenn du durch den Nationalpark fährst, wirst du an der Hauptstraße entlang überall Schilder mit Namen von Wasserfällen sehen. An dem meisten steht es auch drauf, wie weit sie zu Fuß von der Straße sind. Wir haben bei einigen angehalten (meistens gab es Parkmöglichkeit auch). Wir fanden alle Wasserfälle besonders schön!

Royal Garden Siribhume

Bei dem königlichen Siribhume Garten ist nicht unbedingt der Wasserfall so interessant. Du kannst nur durch einen kleinen dschungelartigen Garten zum Katarakt gelingen. Kleine Brücken und ein Pfad zwischen Bächen führen durch dem Miniatur-Wildnis zum schmalen aber hohen Wasserfall.

Siribhume Wasserfall

Siribhume Wasserfall

Sirithan Wasserfall

Den Sirithan Wasserfall ist von weitem zu hören. Sehen kannst du erst, wenn du auf einer Treppe auf eine Plattform in den Dschungel heruntersteigst. Achtung, die Stufen sind unterschiedlich hoch, uneben und mit Moos bewachsen. Sie sind ziemlich rutschig. Halte dich am Geländer fest!

Der Wasserfall ist mächtig und hat mehrere Stufen.

Sirithan Wasserfall in dem Doi Inthanon Nationalpark

Sirithan Wasserfall in dem Doi Inthanon Nationalpark

Wachirathan Wasserfall

Am schönsten haben wir den Wachirathan Wasserfall gefunden. Seine Anlage ist offen und schön gepflegt. Das Wasser stürzt von einer Höhe von 70 Meter herunter. Es kann dich bisschen nassspritzen, weil du ganz nah zum Wasser kommen kannst. Bei Sonnenschein kannst du einen wunderschönen Regenbogen um den Wasserfall herum sehen.

Karen Long Neck Village (Dorf Baan Tong Luang)

In der Gegend gibt es mehrere Dörfer, wo die Bergvölker Nordthailands wohnen. Die Völker wie die Yao oder Mien, Lisu, Karen, Hmong, Lahu und Akha leben in den nördlichen Provinzen Thailands. Sie kamen in dem 19. Jahrhundert aus Burma, Laos, China und Tibet in das Land. Ihre Zahl schwankt zwischen 800.000 und eine Million. Sie leben hauptsächlich von Landwirtschaft (Reisanbau).

Für den Besuch der Dörfer wird meistens Eintritt verlangt. In diesem Fall darf man frei Fotos machen.

Wir haben den öko-landwirtschaftliches Dorf Baan Tong Luang (Karen Long Neck Village) besucht. Es ist eher wie ein Freilichtmuseum, die verschiedenen Minderheiten leben hier nebeneinander, in den getrennten Bereichen des Dorfes.

Karen Long Neck Village Map / Karte (Baan Tong Luang)

Karen Long Neck Village (Baan Tong Luang) auf der Karte

Wir könnten alle hier lebenden Völker beschreiben, wir geben Informationen lieber über die größte Gruppe: über die Karen. Die Karen sind die zahlreichsten Menschen der Bergvölker in Thailand. Es gibt etwa 300.000 Menschen. Sie leben in Bambus- oder Teakholzhäusern, die auf Stelzen gebaut sind, und beschäftigen sich hauptsächlich mit der Haltung von Tieren wie Schweinen und Hühnern bzw. mit Tourismus. Die meisten Karen sind Animisten (sie glauben an Geister) obwohl viele sich zum Buddhismus oder Christentum geöffnet haben. Karen-Frauen sind für ihre Webkunst bekannt. Sie produzieren farbenfrohe handgefertigte Kleidung und verschiedene Arten von Kunsthandwerk. Verheiratete Karen-Frauen tragen sehr bunte Kleider, meistens rot und blau, während alleinstehende Frauen etwas helles, meistens schlichtes Weiß tragen.

Die Padaung

Der Höhepunkt unseres Rundganges in dem Dorf war ein Besuch der berühmten langhalsigen Bergvölker, der Padaung. Die Padaung sind eine Untergruppe der Karen und stammen aus Myanmar.

Sie sind vor allem für die vielen Metallringe bekannt, die die Frauen um den Hals tragen. In einem sehr jungen Alter von etwa 5 Jahren werden die ersten Ringe an einem Mädchenhals angebracht. Im Laufe der Jahre werden mehr Ringe hinzugefügt. So ein Halsschmuck aus Messing kann bis zu 8 Kg wiegen. Einige Jahre nach dem ersten Tragen der Ringe werden die Muskeln im Nacken der Mädchen zu schwach, um den Kopf zu unterstützen, sodass die Ringe nicht abgenommen werden können. Padaungs Frauen tragen diese Ringe auch an ihren Unterarmen und Knöcheln.

Heutzutage bekommen nicht alle Mädchen Ringe um den Hals. In den sehr konservativen Familien ist es noch der Fall. Diese Mädchen haben weniger Chance im Leben. Sie können nur im Dorf bleiben und die Tradition des Volkes folgen: Tiere halten, auf den Felder arbeiten, weben oder vom Tourismus leben. Die Mädchen ohne Halsringen haben die Möglichkeit eine höhere Schule zu absolvieren.

Ran-Tong Save & Rescue Elephant Centre

Highlight des Tages waren die erlebnisreichen Stunden in dem Elefantenzentrum. Ran-Tong widmet sich der Rettung misshandelter Elefanten aus ganz Thailand. Die geretteten Elefanten werden liebevoll, in einer grünen, natürlichen Umgebung betreut. Ran-Tong wurde 2009 gegründet und hat bisher über 40 Elefanten gerettet. Die Organisation wird mit Hilfe von Spenden und von den Eintrittsgeldern finanziert.

Uns hat der kleine Informationsveranstaltung am Anfang unseres Besuches sehr gut gefallen. Wir haben jede Menge Informationen über die lange Geschichte der Rüsseltiere in der thailändischen Kultur und über die Tiere selbst bekommen. Wir mussten sogar einige Kommandos merken, weil es gleich zum Elefantenreiten ging. Es kamen zwar Mahouts (Elefantenpfleger) mit, wir sollten unseren Dickhäuter selber mit den Kommandos lenken. Es war ein einzigartiges Erlebnis ohne jegliche Ausrüstung, nur auf der Haut des Elefanten zu sitzen. Wir haben eine lange Runde am Hang auf den Rücken des Elefanten gemacht. (Die Haare des Tieres piksen ein bisschen.) Danach durften wir die Elefanten in dem matschigen Wasser baden und füttern.

Vor der Tour haben wir Schutzklamotten zugestellt bekommen. Wir waren dankbar dafür, weil wir sehr dreckig geworden sind.

Tipp: Nach der Tour hast du die Möglichkeit eine Dusche zu nehmen. Nimm dazu Utensilien, wie Handtuch oder Seife mit! Wechselunterwäsche, evtl. Wechselklamotten sind auch empfehlenswert.

Unsere Unterkunft in Chiang Mai

Wir haben 3 Nächte mit Frühstück in dem Thee Chang Thai House gebucht. Das Hotel hat eine gute Lage. Der Pratu Chiang Mai Market mit Street Food, Obst und Gemüse ist sehr nah. Das Hotelzimmer war hell und sauber. Unsere kleine Tochter hatte in der Hotelanlage immer was zu entdecken: sie balancierte auf den Steinen rund um den Pool, fütterte die Fische in dem Teich. Am liebsten hätte sie im Wasser geplantscht, aber es war ziemlich kalt.

Chiang Mai Sehenswürdigkeiten

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Ildi, Balint & Jasmin
München

Wir sind Flashpacker, organisieren unsere Trips selbst und reisen gerne auf eigene Faust. Wir fingen an in 2008 zu reisen und bereisten schon knapp 30 Länder zusammen. Seit 2015 entdeckt unsere Tochter, Jasmin die Welt mit uns. Auf unserem Reiseblog berichten wir über unsere Fernreisen mit oder ohne Kind, aber auch über Ausflüge in die Nähe oder Wochenendtrips. Dabei erzählen wir Geschichten von unterwegs, zeigen Fotos, Videos und geben konkrete Tipps und Anregungen.