Würzburg: die Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt & auf dem Marienberg
Würzburg
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Würzburg: die Sehenswürdigkeiten & unsere Tipps

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Juli 14, 2020

Das tausend Jahre alte Würzburg ist das Tor zur legendären romantischen Straße, die nach Füssen führt. Es ist die sechstgrößte Stadt im malerischen Bayern. Würzburg ist eine wichtige Weinregion, in der im Sommer mehrere Weinmessen stattfinden. Die schöne Würzburg am Main ist bekannt für ihre Architektur und delikaten Weine. Das absolute Highlight ist die Residenz, eines der schönsten Barockgebäude Deutschlands, aber es gibt noch viel mehr zu sehen.

Während ihrer langen Geschichte wurden in der Stadt die Festung, schöne Kirchen und zahlreiche andere bemerkenswerte Bauwerke erbaut. Wie es das Schicksal wollte, wurde 80% der Stadt innerhalb von einer halben Stunde während des Zweiten Weltkriegs zerstört – einschließlich der Kirchen, Kathedralen und des mittelalterlichen Stadtzentrums. Es wurde in den nächsten 20 Jahren wiederaufgebaut. Die Residenz gehört seit den 80er Jahren zur UNESCO-Weltkulturerbe.

In den nächsten zeigen wir dir die Sehenswürdigkeiten von Würzburg. Du findest auch Tipps für einen perfekten Tag in der malerischen Stadt.

Alte Mainbrücke

In der Altstadt befindet sich die alte Brücke über den Fluss Main. Die Brücke mit ihren zahlreichen Statuen erinnert ein wenig an die Karlsbrücke in Prag oder an die Aeliusbrücke in Rom. Die Statuen sind im Barockstil und stammen hauptsächlich von christlichen Heiligen, die mit der Stadt Würzburg verbunden sind. Auf dieser Stelle stand schon seit dem 12. Jahrhundert eine Brücke, die durch die heutige Überführung ersetzt wurde. Der Bau der Brücke dauerte mehrere Jahrzehnte und wurde schließlich im 16. Jahrhundert abgeschlossen.

Die Brücke ist frei von Autoverkehr. Mache einen Spaziergang und genieße den Blick auf die Festung Marienberg und auf den Dom!

Tipp: Auf der Brücke zu schlendern ist besonders in den Abendstunden sehr stimmungsvoll. Eine beliebte Tradition ist der Brückenschoppen. Spätestens bis 23 Uhr bieten zahlreiche Gastronomiebetriebe Frankenweine an, die in Schoppengläser auf der Brücke getrunken werden können.

Alter Kranen

Der alte Mainkranen in Würzburg steht an der Mainpromenade und wurde im 18. Jahrhundert gebaut. Es hatte die Funktion die Be- und Entladung der Schiffe. Sieben Jahrzehnte lang war er im Einsatz. Den Zweiten Weltkrieg hat der Kran unbeschädigt überstanden.

Tipp: Von der Mainpromenade hast du einen sehr schönen Blick auf die Mainbrücke und auf die Festung Marienberg.

Alter Kranen Würzburg

Alter Kranen in Würzburg

Grafeneckart

Das Würzburger Rathaus befindet sich im Herzen der Altstadt und ist sehr hübsch. Der Turm wurde bereits im 12. Jahrhundert im romanischen Stil gebaut und wurde in der Zeit mehrfach erweitert.  Im Inneren findest du ein Restaurant namens Würzburger Ratskeller.

Grafeneckart Würzburg

Grafeneckart

Vierröhrenbrunnen

Die schöne Barockbrunnen steht am Grafeneckart und wurde im 18. Jahrhundert erbaut.

Vierröhrenbrunnen

Vierröhrenbrunnen

Würzburger Dom & Schönbornkapelle

Die alte Kathedrale von St. Kilian ist dem irischen Heiligen St. Kilian gewidmet. Das ursprüngliche Gebäude stammt aus dem 8. Jahrhundert, das heutige Gotteshaus wurde im 13. Jahrhundert fertiggestellt. Sie wurde nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg im Jahr 1967 wiederaufgebaut. Die Kathedrale gilt als die viertgrößte romanische Kirche des Landes. Seine Türme sind 105 Meter hoch.  Sie ist auch für ihr einfaches (schlichtes weißes), aber elegantes Interieur bekannt.

Wenn du dort bist, siehe dir die Schönbornkapelle mit Skeletten am Eingang an. Die Kapelle mit goldenen Details und Stuckmarmor befindet sich an der nördlichen Seite des Domes. Sehenswert ist auch die Krypta, in der die Fürstbischöfe begraben sind.

Der Eintritt in die Kirche ist frei.

Tipp: Es gibt auch ein Museum (Museum am Dom) gleich neben der Kirche. Hier findest du Ausstellungen zur alten und modernen Kunst. Der Eintritt kostet 4 €.

Neumünster und Lusamgärtchen

Das Neumünster ist weiterer bedeutender Sakralbau in Würzburg. Es ist eine romanische Basilika, die später eine Kuppel und im Inneren sowie an der Fassade Barock Elemente erhalten hat.

Das Neumünster wurde im 2009 innen renoviert. Wir fanden die weiße Gestaltung und die modernen Gemälde an den Wänden, die das Leben Jesus darstellen, sehr schön.

In der Basilika befindet sich auch die Krypta ihres Gründers: des Bischofs Megingaud von Würzburg, der im 8. Jahrhundert lebte.

Tipp: Du sollst den winzigen Lusamgärtlein an der Nordseite der Kirche besuchen. Hier findest du den Gedenkstein des berühmten mittelalterlichen Dichters Walther von der Vogelweide und die Reste des ehemaligen Kreuzweges.

Marktplatz

Auf dem weitläufigen Platz in der Altstadt findet an vier Tagen der Woche (Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag) der Grüner Markt statt. Hier kannst du frisches Gemüse und Obst sowie andere Lebensmittel besorgen. Es gibt auch eine Glasbedeckung, unter dem die Geschäfte täglich offen sind. Der Marktplatz gibt ein Zuhause für verschiedenen Messen und Veranstaltungen während des Jahres.

Marktplatz Würzburg

Grüner Markt auf dem Marktplatz in Würzburg

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in seiner Gegend sind die Marienkapelle, das Falkenhaus, die Kurie Rannenberg und das Restaurant Weinhaus Stachel.

Marienkapelle

Auf dem Marktplatz steht die schöne Marienkapelle. Diese leuchtend rote Kirche wurde im 14. Jahrhundert erbaut und trotz ihrer Größe ist es weiterhin eine Kapelle geblieben.

Die Marienkappelle ist eine der schönsten Kirchen in Würzburg. Das weiße Gebäude mit dem zinnoberroten Sandstein ist ein unvergesslicher Anblick.

Die Kirche steht auf den Überresten einer alten jüdischen Synagoge, nachdem das jüdische Viertel und alle Juden im 14. Jahrhundert ausgerottet wurden (sie wurden beschuldigt, den schwarzen Tod in die Stadt gebracht zu haben).

Abgesehen von diesem furchtbaren Teil ihrer Geschichte ist die Kirche wirklich sehenswert. Innen ist sie schlicht eingerichtet.

Falkenhaus

Wenn du am Marktplatz bist, sollst du unbedingt am Falkenhaus Halt machen. Es war einst das Wohnhaus des Dompfarrers und es wurde im 17. Jahrhundert zu einem Gasthaus. In den 1700er Jahren erhielt es seine dreigiebelige Rokokofassade. Im 19. Jahrhundert wurde das Haus von der Stadt erworben, um als Konzert- und Tanzsaal genutzt zu werden. Heute befinden sich im Gebäude die Touristeninformation und die Stadtbibliothek.

Die Fassade wird oft als die schönste Rokoko-Fassade Süddeutschlands bezeichnet. Es lohnt sich also auf jeden Fall, einen Blick darauf zu werfen.

Kurie Rannenberg

Die Kurie Rannenberg befindet sich in der Hofstraße 3. Es ist ein gelbes Gebäude in der Nähe des Marktplatzes. Einst diente es als Domherrnhof.

Restaurant Weinhaus Stachel

Das Weinhaus Stachel ist das älteste Gasthaus der Stadt. Es wechselte öfters seinen Besitzer aber blieb Jahrzehnte lang eine blühende Gaststätte. Das ursprüngliche Gebäude stammt aus dem 14. Jahrhundert. Es hat große Schaden während dem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg erlitten. Danach wurde es wiederaufgebaut.

Restaurant Weinhaus Stachel Würzburg

Restaurant Weinhaus Stachel

Franziskanerkloster

Dem Heiligen Franz von Assisi gewidmete Franziskanerkirche und das Klostergebäude wurde im 13. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut. Im Inneren ist das Gotteshaus einfach gehalten.

Franziskanerkloster Würzburg

Franziskanerkloster in Würzburg

Neubaukirche

Die Neubaukirche steht westlich vom Hofgarten der Residenz in der Neubaustraße. Sie ist eine Renaissancekirche. Ihr Bau wurde im 16. Jahrhundert angefangen und mit dem Turmbau im 18. Jahrhundert beendet. Da die Kirche im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, wurde es von außen wiederhergestellt. Nach der inneren Sanierung dient jetzt die Kirche als Aule der Universität Würzburg.

Seminarkirche St. Michael

Die Seminarkirche St. Michael steht zwischen dem Hofgarten und der Neubaukirche. Auf dieser Stelle stand in den 1200er Jahren eine kleine Kapelle. Noch in demselben Jahrhundert wurde hier eine neue Kirche eingerichtet und als Kloster benutzt. Im 16. Jahrhundert diente der Komplex in den Händen der Jesuiten. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche in Flammen gesetzt und brannte sie völlig aus. Das Gebäude wurde erst von außen wiederaufgebaut. Die innere Neugestaltung beendete erst im Jahr 1995. Die Kirche ist innen weiß und schlicht gehalten. Du findest moderne Gestaltungselemente. Eine leise, himmlische Musik ertönt in der Kirche. Dadurch bekommt die Kirche eine besonders ruhige und heilige Atmosphäre.

Würzburger Residenz

Die prächtige Würzburger Residenz aus dem 18. Jahrhundert ist das Wahrzeichen der Stadt. Der prunkvolle Gebäudekomplex ist ein sehr schönes Exemplar der Architektur aus dem Spätbarock. In dieser Zeit sind auch Paläste wie Schönbrunn in Wien oder das Schloss Versailles entstanden. Die Residenz diente als Sitz der Würzburger Fürstbischöfe. Sie gehört seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Würzburger Residenz

Würzburger Residenz

Johann Philipp Franz von Schönborn hat den herausragenden Komplex in Auftrag gegeben, in dem sich heute das größte Deckenfresko der Welt befindet. Seine Größe beträgt ca. 580 m². Es wurde von dem berühmten Freskenmaler Giovanni Battista Tiepolo aus Venedig gemalt. Das gesamte Treppenhaus ist wirklich herausragend und atemberaubend schön. Der Legende nach, wurde es damals behauptet, dass es wegen seiner Größe nach Abnahme des Baugerüstes einstürzen würde. Es zu testen, sollten Kanonen in der Vorhalle abgefeuert werden, um zu sehen, ob das Treppenhaus die Druckwelle aushalten kann. Diese Probe wurde aber nie gemacht. Der Test war sozusagen im Zweiten Weltkrieg, in dem die Residenz an den Seitenflügelt stark beschädigt wurde. Das Treppenhaus hat den Bombenangriff unbeschadet überstanden.

Im Gegensatz zum Rest des Palastes, der fast vollständig niedergebrannt ist, wurden das Vestibül, der Gartensaal, das Treppenhaus, der Weiße Saal und der Kaisersaal während der Bombardierung verschont. Glücklicherweise wurden vor Kriegsende alle Möbel und Wandbehänge entfernt, so dass die Integrität der Innenräume erhalten blieb. Der Spiegelkabinett gilt als das schönste und außergewöhnlichste Rokoko-Interieur der Welt. Weiteres Highlight der Würzburger Residenz ist die im Rokoko-Stil erbaute, besonders dekorative Kapelle.

Verpasse nicht die wunderschön angelegten Gärten. Du kannst im Hofgarten frei herumlaufen, ein Ticket brauchst du dazu nicht kaufen.

Residenz Würzburg

Würzburger Residenz und der Hofgarten

Unabhängig davon, welchen Teil der Residenz du besuchst, sind die Details so kompliziert, dass du kaum glauben kannst, dass das Gebäude im Zweiten Weltkrieg fast zerstört wurde. Wenn du die Schönheit des Palastes bewunderst, stelle dir die mühsame Anstrengung vor, die unternommen wurde, um das Gebäude wieder in seinen früheren Glanz zu versetzen.

Du kannst die Residenz selber erkunden, es wird jedoch eine Führung empfohlen. Leider ist das Fotografieren nicht erlaubt. Der Eintritt kostet 9 € pro Person.

Hofgarten und Orangerie

Während der Besichtigung der Residenz ist ein Spaziergang im Hofgarten ein Muss! Dies war eine unserer Lieblingsbeschäftigungen in Würzburg. Im Sommer gibt es wunderschöne Blumen und du kannst die Präzision und Symmetrie des Geländes bewundern. Dieser Bereich bietet auch großartige Fotomöglichkeiten!

Die Gärten wurden ungefähr zur gleichen Zeit wie die Residenz angelegt und gelten als einer der am besten erhaltenen Rokoko-Gärten in Deutschland. Dort findest du Skulpturen und Springbrunnen, einen Rosengarten und künstlerisch gestaltete Büsche und Laubengänge.

Das Gebäude der Orangerie wurde ursprünglich genutzt, um Zitrusfrüchte auch auf unserem Klima züchten zu können. Das Gebäude mit den vielen Fenstern hat die mediterranen Bäume vor Kälte geschützt.  Heute dient die Orangerie als Ausstellungsgebäude für Skulpturen, die den Bombenangriff überstanden haben.

Festung Marienberg

Die schöne Festung Marienberg thront über die Stadt auf der östlichen Seite.  Vom 13. Jahrhundert bis zur Fertigstellung der Residenz war die Festung Sitz der Fürstbischöfe.

Ein sehr schöner Anblick ist der Innenhof des Komplexes. Dieser wurde schon von dem Kelten bewohnt, bis die Franken diesen Ort erobert haben. Am Anfang des 8. Jahrhunderts wurde hier eine Kirche errichtet. Der heutige Rundbau der Marienkirche wurde im 11. Jahrhundert in romanischen Stil erbaut.  Im Innenhof befinden sich noch ein achteckiger Brunnen und der hohe Bergfried aus dem 12. Jahrhundert.

Der Renaissance Fürstengarten hinter dem Innenhof bietet einen wunderbaren Blick auf die Stadt und auf den Main.

Der Hof und die Burg sind an den Seiten mit Türmen begrenzt. Für eine großartige Aussicht auf die Stadt und das umliegende Weinland kannst du bequem einen Spaziergang um die Außenmauer machen.

Heute befindet sich in der Festung das Museum für Franken mit dem Fürstenbaumuseum. Es beherbergt eine barocke Waffensammlung aus dem 18. Jahrhundert.

Du kannst die Festung auf verschiedene Wege erreichen. Aus der Innenstadt kannst du die Buslinie 9 nehmen oder mit dem Auto hinfahren. Du kannst ganz nah zum Eingang kostenpflichtig parken. Zu Fuß ist das Schloss auch zu erreichen. Der Spaziergang dauert von der Innenstadt ca. 20-30 Minuten.

Tipp: Achtung! Der Weg von der Altstadt bis zur Festung ist steil. Nimm also bequeme Schuhe und in den warmen Sommermonaten genügend Wasser mit!

Weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Marienberg

Auf dem Marienberg findest du noch zahlreiche schöne Orte. Diese kannst du schon auf dem Weg nach oben von der Innenstadt zur Festung besichtigen. Wir haben die Festung mit dem Auto erreicht, und haben lieber einen Spaziergang von der Festung zum Aussichtpunkt, zum Japanischen Garten und zum Maschikuliturm gemacht.

Tipp: Wenn du alles Sehenswertes auf dem Berg besichtigen möchtest, unterschätze die Abstände zwischen ihnen nicht. Die Orte befinden sich auch an unterschiedlichen Höhen auf dem Hang.

Aussichtspunkt

Der Aussichtpunkt befindet sich an einer tieferen Stelle des Marineberges und damit liegt er am nächsten zur Innenstadt. Von hier fanden wir den Ausblick auf die Mainbrücke und auf das Zentrum noch schöner als von dem Fürstengarten. Es lohnt sich also herzukommen und die Aussicht zu bestaunen.

Aussichtspunkt Würzburg Mainbrücke

Blick auf die Alte Mainbrücke von dem Aussichtspunkt auf dem Marienberg

Japanischer Garten

Der schöne Japanische Garten wurde in Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Otsu in 1990 errichtet. Die dekorative Grünanlage liegt nördlich von der Festung, ein bisschen höher als der Aussichtspunkt. Hier kannst du am Teich verweilen, die Fische beobachten und die Ruhe genießen. Süße Steinlaternen sorgen für stimmungsvolle Beleuchtung am Abend.

Japanischer Garten Würzburg

Japanischer Garten in Würzburg

Maschikuliturm

Der Turm steht im Südwesten, bisschen tiefer, als die Festung selbst. Er ist eine freistehende Bastei. Die runde Befestigungsanlage wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Der Maschikuliturm ist besonders von der unteren Leistenstraße ein schönes Fotomotiv, da es von Weinbau umgegeben ist. Du findest den Zugang zum Turm entweder von oben von dem Parkplatz oder von der schon erwähnten Straße aus.

Maschikuliturm

Maschikuliturm

Geheimtipp Würzburg: Schloss Veitshöchheim und der Rokokogarten

Hier möchten wir dir einen sehr schönen Ort vorstellen, der nur selten erwähnt wird, da er außerhalb von Würzburg liegt.

Das kleine aber schöne Schloss liegt in der Gemeinde Veitshöchheim, nördlich von Würzburg. Es ist mit dem Auto in 10 Minuten von der Innenstadt erreichbar.

Das Schloss Veitshöchheim war einst die Sommerresidenz der Fürstbischöfe und der bayerischen Könige. Es ist bekannt für den wunderschönen Rokokogarten, der es umgibt. Das Highlight des Gartens ist der künstliche See in der Mitte. Dazu führen schöne Wege, gesäumt von schön geschnitteneren Hecken, Büschen und Bäumen. Im Garten findest du zahlreiche Pavillons, Rondelle mit Platanen und ca. 300 Skulpturen in Barockstil.

Genieße hier die Ruhe und die Schönheit der traumhaften Anlage. Beobachte die Vögel am See und lass einfach die Seele baumeln.

Das Schloss wird heute für Veranstaltungen benutzt. Es kann von April bis Oktober besichtigt werden. Der Eintritt kostet 4,5 €. Der Hofgarten ist frei zugänglich, am Abend ca. um 20:00 Uhr werden die Tore gesperrt.

Die Sehenswürdigkeiten auf der Karte

Unsere Hotelempfehlung in Würzburg

Uns war wichtig, ein Hotel günstig und mit Parkmöglichkeit zu haben. Da die meisten Unterkünfte in der Stadt teurer sind und keinen Parkplatz haben, haben wir das kleine Gästehaus am Rokokogarten gewählt.

Das Hotel hat eine sehr ruhige Lage. Der schöne Rokokogarten erreichst du in 5 Minuten zu Fuß. Die Innenstadt von Würzburg liegt auf eine 10-minütigen Autofahrt entfernt.

Die Besitzerin war sehr nett, das Zimmer war sauber und das kleine Frühstück war völlig ausreichend.

Unsere Restaurantempfehlung in Würzburg

Unmittelbar am Schloss Veitshöchheim, außerhalb des Rokokogartens befindet sich das Restaurant Ratskeller. Hier findest du neben bekannten Gerichten auch fränkische Spezialitäten. Ein Hauptgericht kostet zwischen 9 und 18,90 €.

Wir waren mit dem Service sehr zufrieden. Das Essen war lecker und eine gute Portion. Wir empfehlen dir zum Abendessen die köstlichen fränkischen Weine zu probieren. Der Kellner kann dich beraten. Wir fanden den Silvaner (3,9 € 0,25 l) am besten.

(Achtung! Es gibt zwei Restaurants mit den gleichen Namen in der Würzburger Gegend. Ein Ratskeller befindet sich im Grafeneckart in der Stadtmitte, der andere in Veitshöchheim.)

Anreise nach Würzburg

Würzburg ist sehr leicht erreichbar, egal ob du den Zug, den Bus oder das Auto wählst. ICE- Verbindungen aus den Großstädten Deutschlands und zahlreiche Regionalzüge verkehren täglich nach Würzburg. Die Stadt ist mit Fernbussen ist auch kostengünstig erreichbar. Die Buslinien verbinden Würzburg u. a. mit Berlin, München, Frankfurt und Köln.

Du kannst die Stadt am schnellsten und bequemsten mit dem Auto erreichen. Nehme dazu die Autobahne A3, A7 oder A81.

Parken in Würzburg

In der Innenstadt findest du mehrere kostenpflichtige Parkhäuser. Am nächsten zum Zentrum ist das Parkhaus Mitte. Von hier kannst du alles im östlichen Stadtteil zu Fuß erkunden. Hier kostet jede angefangene Stunde 1,7 €. (Ab der 3. Stunde 1,2 €.)

Bei der Festung Marienberg gibt es auch einen Parkplatz, falls du sie nicht zu Fuß erreichen möchtest. Es kostet von März bis Oktober 3 €. (In den Wintermonaten ist es 2 €.)

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Ildi, Balint & Jasmin
München

Wir sind Flashpacker, organisieren unsere Trips selbst und reisen gerne auf eigene Faust. Wir fingen an in 2008 zu reisen und bereisten schon mehr als 30 Länder zusammen. Seit 2015 entdeckt unsere Tochter, Jasmin die Welt mit uns. Auf unserem Reiseblog berichten wir über unsere Fernreisen mit oder ohne Kind, aber auch über Ausflüge in die Nähe oder Wochenendtrips. Dabei erzählen wir Geschichten von unterwegs, zeigen Fotos, Videos und geben konkrete Tipps und Anregungen.