2 Wochen Reise in Nordvietnam - Reisebericht und Tipps | TravelSicht
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Vietnam

Rundreise in Nordvietnam + Badeurlaub auf Phu Quoc

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Juni 6, 2018

Nach den Reisen in mehreren asiatischen Ländern (Süd-Korea, China, Indonesien, Thailand, Kambodscha und Indien), haben wir uns entschieden Vietnam zu entdecken. Wir hatten aber für eine Rundreise nur 2 Wochen in den Osterferien im April 2017. Da das Land groß ist und wir wollten den Halong Bucht und die Reisterrassen sehen, haben wir unsere Vietnam-Reise in Zwei geteilt: erstmal den nördlichen Teil erkunden und den Trip mit Badeurlaub erweitern. Ein anderes Mal möchten wir in dieses Land zurückkehren und uns Zentral- und Süd-Vietnam auch anschauen.

Unsere Reiseroute in Nordvietnam

Es ist durchaus möglich, Vietnam komplett auf eigene Faust mit dem Rucksack zu bereisen. Dazu brauchst du aber mehr Zeit als 14 Tage. Wir hatten nur einen begrenzten Zeitraum, und davon wollten wir das Beste rausholen. Außerdem waren wir mit unserer Tochter unterwegs. Es war uns einfacher, einen örtlichen Reiseveranstalter (Adventure Indochina Travel) noch von zu Hause zu suchen und mit ihm die 8-tägige Rundreise organisieren lassen.

Unsere Reiseziele im Norden von Vietnam:

  1. Hanoi
  2. Halong Bucht
  3. Sapa
  4. Can Cau
  5. Lào Cai
  6. Tam Coc (Ninh Binh)

         + Phu Quoc (Badeurlaub)

 

Wir haben für die Nord-Vietnam-Rundreise 1.204 $ (1.020 €) bezahlt und die Nächsten waren inbegriffen:

  • 3-sterne Hotels in Hanoi und Sapa
  • 3-sternige Rosa Cruise im Halong Bucht (2 Tage, 1 Nacht)
  • Transfer: privates Auto für private Touren und Bus für Gruppentouren
  • Bootsfahrt: im Halong Bay und Tam Coc
  • Flughafentransfer
  • Essen im lokalen Restaurant, die im Programm erwähnt sind
  • Englischsprechender Guide
  • Eintrittskarten
  • Minibus Tickets: Hanoi – Sapa – Hanoi
  • Vietnam Visa Upon Arrival Letter – (die Visa hat extra 25 $ pro Person gekostet)

Flüge nach, und innerhalb von Vietnam

Wir sind via Moskau mit Vietnam Airlines nach Hanoi geflogen. Den Rückflug haben wir von der Insel Phu Quoc gestartet und wir sind via Hanoi und Paris nach München zurückgekommen. Der Hin- und Rückflug kostete 2.790 € (für Jasmin mit 2,5 Jahren bezahlten wir auch vollen Ticketpreis).

Unser Badeurlaub hatten wir auf der Insel Phu Quoc. Aus Hanoi sind wir mit der Fluggesellschaft Vietjet dahingeflogen. Den Inlandsflug haben wir online 2 Monate vor unserer Reise insgesamt für 177 $ (150 €) gebucht.

Hanoi – die Hauptstadt von Nordvietnam

Wir sind an einem Montag in der Früh in Hanoi gelandet. Der Taxifahrer von Adventure Indochina Travel hat uns zu unserer Unterkunft gebracht. Wir haben insgesamt 4 Nächte im Serene Premier Hotel verbracht und dabei im Hotel dreimal eingecheckt. Erster Check-in war am Tag der Ankunft in Vietnam, dann nach der Halong Bucht Tour und später, als wir aus Sapa nach Hanoi zurückgekehrt sind. In diesem Hotel wurden wir immer sehr warmherzig empfangen. Alle Mitarbeiter sprechen sehr gut Englisch. Das Zimmer ist sauber und schön dekoriert. Am Abend wird oft frisches Obst oder Kuchen kostenfrei hingestellt. Das Frühstück ist a-la-Carte, allerdings kannst du immer nachbestellen. Das Essen ist nicht nur lecker, sondern auch schön serviert.

Die Unterkunft hat auch eine gute Lage. Sie ist in der Altstadt von Hanoi auf einer Seitenstraße, die mit Auto nicht befahrbar ist. Hier befindet sich jeden Tag ein kleiner Morgenmarkt. Der Nachtmarkt ist in 15 Minuten zu Fuß erreichbar, Straßenverkäufer, Restaurants, Shops, Lebensmittelgeschäfte sind in der Nähe.

Food Tour durch Hanoi Old Quarter

Da unsere Food Tour erst am Abend um 18:00 Uhr gestartet hat, hatten wir noch Zeit uns bisschen auszuruhen und die Straßen von Hanoi zu entdecken. Schon alleine auf der Straße, wo unsere Unterkunft liegt, gibt es viel zu sehen: Krebse, Fische, Fleischverkäufer, Gemüsehändler. Ein lebendiger kleiner Markt.

Wir sind dann zum Hoan Kiem See gelaufen. Hier waren die Straßen vor Autoverkehr abgeschlossen. Der Platz am Kreisverkehr und die Straße daneben war voll mit Einheimischen. Süßigkeit- und Luftballonverkäufer waren überall. Große und Kleine konnten an verschiedenen Spielen teilnehmen: Brettspiel auf die Straße gemalt und mit Steinen gespielt. Ein Spiel, wo Schuhe geworfen werden, Hüpfspiel für Kinder. Grundschulkinder sind mit umgebauten Hoverboards rumgefahren.

Hanoi ist sehr dynamisch. Viel Verkehr, hauptsächlich Motorräder auf den Straßen. Viele Straßenverkäufer, Straßenimbisse, bunte Läden, Kinder mit süßen Masken und Erwachsenen mit Kegelhut… Das muss man erleben.

Der Guide hat uns im Hotel am Abend pünktlich abgeholt und unser Food Tour hat begonnen. Wir haben an verschiedenen Stellen unterschiedliche Speisen probiert. Das Essen war im Tourpreis inbegriffen.

  • Frittierter Kuchen (Pillow Cookies) (herzhaft) mit Suppe und Salat –  Pho 10, Ly Quoc Su Restaurant
  • Vietnamesische Baguette (superlecker) – Straßenimbiss
  • Pho Suppe (unbedingt probieren!) – Pho Ga – Bun Thang Tu Lun Map Restaurant, 22 Hang Trong, Hoan Kiem, Hanoi
  • Süßspeisen mit Obst und Gelé
  • BBQ, Night Maket – Hang Dao Road
  • Frühlingsrollen – Straßenimbiss
  • Vietnamesischer Salat: getrocknetes Schweine- und Rindfleisch mit grüner Guava und Minze (der Salat war unser Favorit) – Nom Thit Bo Kho Restaurant in der Nähe der Hoan Kiem See
  • Egg Coffee (Eikaffee) (stark aber megalecker) – Café Dinh am See (Ein Kaffee kostet 20.000 VND – 0,7 Euro)

Sehenswürdigkeiten in Hanoi

Am nächsten Tag nach einem perfekten Frühstück waren wir auf dem Weg die Sehenswertes in Hanoi anzuschauen. Wir wurden von einem Fahrer und einem englischsprechenden Guide abgeholt. Wir haben diverse Tempel und berühmte Gebäuden gesehen und auch eine Rikscha-Tour gemacht.

Quán-Thánh-Tempel

Es ist ein Taoist Tempel mit schöner, ruhiger Anlage. In dem grünen Garten vergisst man, wie hektisch und lebendig Hanoi außerhalb des Tempels ist.

Tran Quoc-Pagode

In diesem buddhistischen Tempel war viel los. Touristen aber hauptsächlich viele Einheimische waren hier. Sie haben Vögel aus einem Käfig freigelassen. Sie glauben dran, es bringt ihnen Glück. Die Pagode und ihr Bereich ist gepflegt, es riecht hier nach Räucherstäbchen.

Tran Quoc Pagode

Tran Quoc Pagode

Ho-Chi-Minh-Mausoleum

Das Mausoleum war leider an diesem Tag geschlossen, deswegen haben wir es nur von außen gesehen. Vor dem Gebäude ist der große Ba Dính Platz. Wächter stehen vor der Tür des Mausoleums und vor der hohen Fahnenstange.

Trotz den vielen Touristen war angenehm hier. Wir konnten Fotos machen und Jasmin hat den großen Platz genutzt, um zu spielen und zu laufen.

Einsäulenpagode – One Pillar Pagoda

Sie ist eine winzig kleine Pagode, die auf einer Säule mitten einer künstlich angelegten See steht. Die Pagode ist ein Wahrzeichen von Hanoi wegen ihrer Bauweise. Neben ihr steht ein buddhistischer Tempel. Er ist auch klein, trotzdem besuchen ihn viele Gläubige. Wenn du bei der Einsäulenpagode bist, sollst du den Tempel auch besichtigen.

Einsäulenpagode Hanoi

Die Einsäulenpagode in Hanoi

Stickbilder-Shop

Es ist ein Souvenirshop mit Stickbildfabrik (Hong Ngoc Handicraft Center).  Es lohnt sich anzuschauen. Behinderte Frauen und Männer sitzen an Tischen und stellen wunderschöne Bilder her. Sie arbeiten lange auf einem Bild und sind sehr präzise.

Quoc Tu Giam – Literaturtempel

Trotz seinem Namen ist dieser Ort kein Tempel, sondern die erste Akademie von Vietnam. Hier findest du die Khue Van Pavillon, die auf den vietnamesischen Geldscheinen auch zu sehen ist. Die Anlage besteht aus mehreren Sektionen, Innenhöfen. Hier befinden sich verschiedene Gebäude: Versammlungsstellen oder „Klassenräumen“ der Gelehrten, Tempel um Konfuzius zu ehren und Lehrerzimmer. Im dritten Hof stehen auf Steinschildkrötenrücken große Stein-Stelen, die über die Absolventen und Doktorprüfungen berichten.

Kurze Mittagspause

Wir möchten an dieser Stelle erwähnen, was wir zum Mittag gegessen haben: Bún CháKebab mit Reisnudeln. Wenn du in Vietnam bist, musst du diese Speise unbedingt probieren. Sehr lecker. Eine Portion kostet 25.000 VND (1 Euro).

Die „Zug-Gasse“ in Hanoi – Train Street

Es war nicht in unserem Programm. Wir haben unseren Guide gebeten, uns zur Schienengasse zu bringen. Hier verlaufen die Schienen zwischen den Häusern. Die Gebäude stehen so dicht zueinander, dass der Zug genau noch Platz hat, um vorbeifahren zu können. Als wir dort waren, haben wir keinen Zug gesehen. Wir waren zu früh dran. Die Züge fahren um 15:30 Uhr und 19:30 Uhr durch.

Tipp: Die besten Fotos entstehen auf der Schienenstrecke zwischen der Le Duan und Phúng Hung Straße. Danach laufen die Schienen an den Straßen entlang zum Long-Bien-Brücke (nicht mehr zwischen den Häusern, nur neben ihnen).

Spaziergang auf der Long-Bien-Brücke

Sie ist die älteste Brücke über dem Roten Fluss. In der Mitte fährt der Zug, an den Seitenwegen dürfen Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer verkehren. Von der Brücke siehst du kleine Häuser der Einheimischen, den Straßenverkehr, den Fluss, Hochhäuser am Ufer und verschiedene Plantagen.

Tipp: Die Brücke führt über eine große Insel. Du kannst auf diese Insel runtergehen, die Treppe führt zu einer Bananenplantage.

Long Bien Brücke Hanoi

Long Bien Brücke in Hanoi

Rikscha-Fahrt durch Alt-Hanoi

Ca. 2 Stunden lang sind wir mit der Rikscha durch die Altstadt von Hanoi gefahren. In dieser Zeit konnten wir das Leben in Hanoi beobachten. Die Häuser sind alle richtig schmal, dafür sind sie aber hoch gebaut und haben mehrere Stockwerke. Stromkabel verlaufen wie dicke Spinnennetze. Die Balkone sind voller Pflanzen und aufgehängten Wäsche. Bunte Läden warten auf Kunden, der Verkehr ist groß. Vieles findet man auf den Straßen: Verkäufer, bewegliche Straßenimbisse, sogar der Friseur hat seinen Stand auf dem Fußweg.

Rikschafahrt Hanoi Old Quarter

Rikschafahrt im Altstadt von Hanoi

Die Preise in Hanoi

Hier fassen wir in einer kurzen Liste zusammen, wieviel kosten verschiedene Lebensmittel in Hanoi. Das Essen ist richtig günstig.

  • Vietnamesische Baguette vom Straßenimbiss (Preis hängt von der Füllung ab): 12.000-25.000 VND (0,45-1 Euro)
  • Bia Ha Noi Bier: 12.000 VND (0,45 Euro)
  • Vietnamesischer Salat: getrocknetes Schweine- und Rindfleisch mit grüner Guava und Minze 25.000 VND (1 Euro)
  • Phó Suppe: 40.000-65.000 VND (1,5-2,5 Euro)
  • Gebratener Nudel mit Eier und Gemüse: 70.000 VND (2,6 Euro)
  • Flasche Wasser: 10.000 VND (0,3 Euro)
  • Eikaffee 20.000 VND (0,7 Euro)
  • Eis: ab 15.000 VND (0,5 Euro)
  • Ein Würstchen: 12.000 VND (0,45 Euro)

Schifffahrt in der Halong-Bucht

Einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Vietnam ist die Halong Bucht. Der vietnamesische Name Vinh Ha Long finden wir sehr treffend. Es bedeutet „Bucht des untertauchenden Drachen“. Die viele, aus dem Wasser herausragende, hohe Kalkfelsen sind ähnlich dem Rückenkamm eines Drachen.

Halong Bucht

Halong Bucht

Unser Schiff – Rosa Cruise

Nach dem Frühstück wurden wir mit einem Bus abgeholt. Auf dem Weg haben wir noch andere Mitreisende aufgenommen. Die Fahrt von Hanoi bis zum Hafen dauerte ca. 4 Stunden. Inzwischen wurde uns das Programm noch einmal zusammengefasst, und wurde nach unseren Essgewohnheiten gefragt, ob jemand Vegetarier ist oder keinen Fisch mag. Das Personal wollte alles für unseren Aufenthalt auf dem Schiff vorbereiten. Im Hafen sind wir auf einem Boot umgestiegen und wurden zum Rosa Cruise gebracht.

Das Rosa Cruise ist elegant, mit mehreren kleinen Kabinen. Ganz oben auf dem Deck gibt es viel Platz und gemütliche Sonnenliegen (auch im Schatten). Von hier kannst du die Aussicht richtig genießen. Im Speisesaal gibt es für 20 Reisende Platz. Unsere Mittag- und Abendessen waren sehr lecker und ausreichend. Wir haben hauptsächlich Fisch und Meeresfrüchte bekommen. Balint meldete sich noch im Bus eher für Fleisch-BBQ. Die Speisen wurden wie Kunstwerke serviert: Blumendekoration aus Gemüse, Apfel als Häschen geschnitten. Richtig geschmacksvoll. Die Getränke muss man extra zahlen. Ein Ha Long Bier kostet 2 $ und eine Flasche Wasser (0,5 Liter) 1 $.

Jasmin ist noch nie mit einem Schiff gefahren. Sie war sehr aufgeregt und gespannt. Als wir angekommen sind, hat sie plötzlich alles interessant gefunden. Sie wollte jede Ecke entdecken.

Tipp für Reisende mit Kleinkindern:

Die meisten Schiffe in der Halong Bucht sind nicht 100%-ig kindersicher geplant. Das Geländer ist klein, und dein Kind kann leicht darauf klettern. Ihr könnt als Familie eine tolle Zeit auf Rosa Cruise haben, ihr sollt nur selbstverständlich auf eueren Schatz aufpassen.

Perlenfarm – Pearl Farm

Stundenlang konnten wir die Aussicht auf die Felsen in der Halong Bucht genießen und Fotos machen. Nach dem ersten stürmischen, aufgeregten Verhalten hat sich Jasmin auch beruhigt.

Unser erstes Ziel war die Perlenfarm. Sie ist ein kleines Museum auf dem Wasser. Hier wurde uns gezeigt, mit welchem Verfahren die Muschel Perlen bilden, wie werden sie geöffnet, wie lange dauert, bis eine Perle fertig ist. Den Prozess haben wir interessant und die Erklärung gut gefunden. Die Farm ist für einen Besuch auf jeden Fall wert.

Ti Top Insel mit Aussichtspunkt und Strand

In der Zeit des Sonnenunterganges haben wir die Insel Ti Top erreicht. Hier konnten wir unseren Aufenthalt so gestalten wie wir wollten. Es gibt hier einen Aussichtspunkt, einen Strand, Cafés und Restaurants. Im Halong Bay gibt es keine natürlichen Strände. Der Sandstrand auf dieser Insel ist künstlich angelegt.

Wir wollten erstmal auf die Spitze des Berges, um den Sonnenuntergang zu sehen. Nach oben führen viele ungleichen Treppenstufen. Die Aussicht von oben auf die Bucht war einfach herrlich: wir haben an der Westseite einen perfekten Blick auf den Sonnenuntergang und an der Ostseite auf die Schiffe gehabt.

Jasmin wollte noch ein bisschen baden. Wir haben das Wasser kalt gefunden, sie hat es aber nicht gestört.

Ti Top hat nur einen Nachteil: die vielen Touristen. Bei den besten Photopoints musst du in der Schlange stehen. Auf der Treppe ist auch viel Verkehr. Trotzdem können wir sagen, dass die Insel auch für reisende Familien die beste Wahl ist. Sie bietet Aktivitäten für Groß und Klein.

Tai Chi auf dem Schiff

Wir haben den nächsten Tag im Halong Bay mit Tai-Chi gestartet. Die Stunde hat in der Früh vor dem Frühstück stattgefunden. Nur wenige Mitreisende waren da, wahrscheinlich der leichte Nieselregen hat sie abgeschreckt. Es war trotz Wetter herrlich: bis wir uns von Kopf bis Zehenspitzen bewegt wurden, konnten wir die Ruhe und den atemberaubenden Blick auf die Bucht genießen.

Tai Chi Schiff Halong Bucht

Tai Chi in der Früh

Sung Sot Höhle – Amazing Cave

Nach dem Frühstück haben wir die große Tropfsteinhöhle aufgesucht. Dieser Ort ist eine Touristenattraktion. Viele Besucher waren gleichzeitig da, an den engen Stellen konnten wir uns kaum fortbewegen. In der breiten Höhle war es dann kein Problem, wir konnten die farbig beleuchteten Tropfsteine bewundern.

Uns fasziniert die Natur immer wieder, wie sie langsam mit der Zeit arbeitet und dabei so Schönheiten schafft. Die Höhle hat uns trotz Touristenmassen gut gefallen.

Cooking Class auf dem Schiff

Unsere letzte Aktivität in der Halong Bucht war ein kleiner Kochkurs. Uns wurde die Zubereitung der vietnamesischen Frühlingrollen erklärt und wir alle durften mitmachen. Jasmin war sehr fleißig dabei. Wir haben sie zum Mittagessen bekommen. Sie waren sehr lecker!

Tipp: Schreibe während der Erklärung die Zutaten auf, dann kannst du sie zu Hause selber machen.

In der Mittagszeit sind wir im Hafen angekommen. Wir sind in den Bus umgestiegen und ca. 17:00 Uhr waren wir vor dem Hanoi Serene Hotel. Auf dem Weg haben wir noch bei einer Ceramic Workshop eine Pause gemacht.

Kochkurs Rosa Cruise

Kochkurs auf dem Schiff

Sapa – Reisterrassen und Hmong-Dörfer

Sapa (Sa Pa) ist ein absolutes Highlight in Nordvietnam. Du darfst es auf keinen Fall auslassen. Die Landschaft mit den Reisterrassen ist unbeschreiblich schön, selbst auch in April. In dieser Zeit sind die Felder allerdings noch nicht leuchtend grün. Der Reis wird noch nicht angepflanzt.

Sapa liegt 300 km weit nordwestlich von Hanoi. Du kannst die Stadt auch mit dem Nachtzug erreichen. Es ist die günstigere Variante, aber nimmt mehr Zeit in Anspruch. Wir haben lieber die Busfahrt gewählt, weil wir mit Jasmin nicht in der Nacht fahren wollten. Zwischen Sapa und Hanoi ist eine Autobahn. Die Fahrt ist bequem und du bist in ca. 5 Stunden im Norden. Die Reise mit dem Minibus hat noch einen Vorteil: du kannst die Landschaft mit den Reisfeldern genießen.

Wir wurden mit einem luxuriösen Kleinbus um 06:30 Uhr in Hanoi abgeholt. Außer uns waren noch 3 Leute. In Sa Pa sind wir in der Mittagszeit angekommen.

Reisterrassen Vietnam Sapa

Reisterrassen in Sapa

Hotel mit Ausblick auf die Reisterrassen

Ursprünglich hat ein anderes Hotel auf dem Plan gestanden (Sapa Panorama Hotel), wir haben aber ein Upgrade bekommen und wurden in den Sapa Vista Hotel gebracht. Die Unterkunft liegt am Stadtrand neben dem Tal und hat eine tolle Lage zum Wandern. Die Stadtmitte ist in 15-20 Minuten zu Fuß erreichbar. Das Beste ist, dass du die wunderschöne Aussicht auf die Reisterrassen von dem Zimmer genießen kannst.

Aussicht Zimmer Sapa Vista Hotel

Aussicht auf die Reisterrassen aus dem Zimmer

Trekking zu Lao Chai und Ta Van Dörfer

Nach dem Mittagessen im Hotel sind wir mit unserem Tourguide, einem jungen Hmong-Mädchen Richtung Lao Chai losgegangen. Sapa liegt auf dem Berg, die Dörfer im Tal. Uns wurde natürlich angeboten, dass wir bequem mit dem Auto fahren können. Wir haben uns aber für das Trekking entschieden.

Wir haben an diesem Tag 9 km zurückgelegt.

Jasmin hat super mitgemacht. Auf den breiteren Feldstraßen ist sie selber gelaufen, wo der Pfad eng und steil war, hat sie in der Trage gesessen. Sie hat die Berge, die Kinder und die Tiere beobachtet.

Wir waren am Anfang unseres Trekkings noch ziemlich oben auf einem Berg. Der Blick auf die Landschaft mit den Reisterrassen ist beeindruckend und unglaublich schön. Wir sind an manchen Stellen angehalten, um Fotos zu machen. Unser Weg führte dann immer tiefer ins Tal rein: zwischen den Reisterrassen, schlammigen Bauerhöfen und verfallenden, alten Hmong-Häuser im Dorf Lao Chai. Wir haben einen Bach ohne Brücke, nur auf Steinen hüpfend überquert. Unterwegs haben wir uns mit Schwarzer Hmong Frauen mit Korb auf den Rücken getroffen oder Kinder sind uns entgegengelaufen. Wasserbüffel graste halb im Schlamm versunken.

Die Häuser von Lao Chai stehen tiefer im Tal. Wir sind zum Dorf Ta Van wieder bergauf gegangen. Dieses Dorf ist eher ein Häufchen von Hmong-Häuser. So klein ist es.

Diese zwei Dörfer sind sehr authentisch. Hier gibt es keine Souvenirshops oder Restaurants für Touristen. Du kannst in Lao Chai und in Ta Van erfahren, wie die Hmong wirklich leben: die Männer waren gerade in der Arbeit, die Frauen waren unterwegs mit Kindern oder mit Korb auf den Rücken. Viele Frauen hatten einen langen Faden in der Hand: sie arbeiten die Faser der Cannabispflanze mit der Hand zusammen. Sie bearbeiten dann den Faden auf einer Spindel, um davon Textil für ihre Kleider machen zu können.  Auf unsere Frage, ob die Leute wissen, dass man diese Pflanze für was Anderes auch benutzen kann, antworte das Mädchen: die ältere Generation weiß darüber nichts.

Der Spaziergang zwischen und in den Black Hmong-Dörfer ist ein echtes Erlebnis. Sehen, wie die Leute leben, ihr Tracht tragen, wie sie arbeiten oder die Kinder spielen. Die Leute sind nett und lachen viel. Die Kinder haben Mangel an Spielsachen. Sie spielen trotzdem fröhlich mit alles Mögliche.

Es war sehr traurig zu sehen, wie arm die Hmong-Völker sind. Die Häuser sind alt, die Klamotten in Mitleidenschaft gezogen, viele hatten keine Schuhe. Manche Kinder haben bei uns gebettelt oder wollten etwas verkaufen. Unser Guide erklärte, dass der Reis in der Umgebung von Sapa nur einmal im Jahr geerntet werden kann. Bei Hanoi aber dreimal. Der Reis reicht selbst für das Hmong-Volk nicht aus. Die Leute sind sehr arm, die Kinder oft hungrig. Die Schulkinder können nur zu Fuß in die Schule gehen, sie liegt aber weit weg, der Spaziergang zur Schule dauert oft 1,5 Stunden lang. Im Winter, wenn es kalt ist, bleiben die Kinder lieber zu Hause.

Diese zu erfahren und zu sehen war berührend.

Cát Cát Village und Sin Chai Dorf erkunden

Am nächsten Tag waren wir wieder unterwegs. Ohne Auto, nur Trekking. Das Dorf Cát Cát liegt nah zu dem Vista Hotel. Dieser Ort ist eher wie ein Freilichtmuseum. Schöner Steinweg führt durch Souvenirshops und kleinen Restaurants. Wir haben trotzdem das Dorf bezaubernd gefunden. Du kannst in die Häuser gucken und ihre Einrichtung, die große Gefäße mit Indigofarbe und den Webstuhl sehen. Die Frauen sind hier schwarz-indigo gekleidet.

Jasmin hat die alten Wasserleitungen faszinierend gefunden und gerne die Hühner mit Maiskörner gefüttert.

Wir haben am Ende des Dorfes den Cat Cat Wasserfall (Tien Sa Waterfall) und die alten französischen Wasserwerke erreicht. Heute ist dieser Ort vielleicht nur Touriattraktion, wir haben es aber nicht so empfunden. Wir mögen „Zeitreisen“ und hier konnten wir sehen, mit welchem Technik die Leute in den früheren Jahrhunderten das Wasser weitergeleitet haben.

Tipp für Reisende mit Kindern: Auf dem Weg über die Wasserwerke ist ein kleiner Spielplatz. Perfekt für eine Auszeit.

Wir haben in einem lokalen Restaurant (GPS: 22.331253, 103.829871) auf dem Weg nach Xin Chai gegessen. Uns wurde Pho Suppe mit Hänchen zubereitet.

Wir waren dann wieder auf der Spur nach authentischen Hmong-Dörfer. Nach dem ordentlichen und schönen Freilichtmuseum in Cát Cát hat sich vieles verändert. Wir waren wieder zwischen schlammigen Reisterrassen. Die alten Häuser waren mit Hühner, Hunde und Ziegen umgegeben. Sin Chai ist ein kleines Dorf. Es besteht nur aus ein paar Gebäuden. Erstaunlicherweise gibt es hier eine Schule und einen Kindergarten. Die Schule stand leer, wir konnten an einem fehlenden Fenster reinschauen. Im Kindergarten sind dagegen die Kinder auf dem Boden geschlafen. Vor der Tür haben Gestelle mit ihren Sachen (Metallbecher und alte Gummischuhe) gestanden.

An diesem Tag haben wir 11 km Trekking voller Erlebnisse gehabt.

Sapa – Stadtmitte und Markt

Am Abend haben wir die Stadtmitte von Sapa erkundet. Das Sapa Town Square ist sehr lebendig. Hier gibt es ein Markt, wo die Einheimischen Textilien und Souvenir verkaufen. Frauen und Kinder, die zu dem Flower Hmong Volk gehören, sind wunderschön gekleidet: farbenfroh und mit vielen Perlen. Hauptsächlich kleine Mädchen werden so hübsch gekleidet (wahrscheinlich für die Touristen).

Restaurants und Preise in Sa Pa

Es gibt viele Restaurants mit BBQ oder á-la-Carte in dem Stadtzentrum. Wir haben gebratenen Reis mit Hänchen für 70.000 VND (2,6 Euro), gebratenen Nudel mit Ei für 50.000 (1,8 Euro), Pflaumenwein und Apfelwein für 50.000 VND je Glas (1,8 Euro) im Quán Thang Hang Restaurant (Google maps) bestellt.

Weitere Preise:

  • Ein Glas Reiswein im Hotel: 35.000 VND (1,3 Euro)
  • Wassermelonejuice im Hotel: 30.000 VND (1,1 Euro)
  • Eis im Cát Cát Dorf: 25.000 VND (1 Euro)
  • Hmong-Rock: Souvenir für Jasmin: 80.000 VND (3 Euro)
  • Hmong-Tuch: 40.000 VND (2,5 Euro)
  • Cát Cát Eintrittskarte: 70.000 VND pro Person (2,6 Euro)

Der Aufenthalt in Sapa – Unser Fazit und unsere Tipps

Wir hatten hier 2 unvergessliche Tage. Wir haben uns auf Alles eingelassen, das uns mit Kleinkind möglich war. Dazu mussten wir aber unsere Komfortzone hinter uns lassen. Wie allgemein, wenn man reist und viel erleben will. Wir geben dir einige Tipps, wie es dir gelingt:

Tipp 1: Lass dich vom Wetter nicht abschrecken! Du denkst, Vietnam ist ein Tropenland, hier sollte es sonnig und heiß sein. Sa Pa liegt aber in den Bergen auf 1.600 m Höhe. Das Wetter ist hier kühler, in manchen Monaten ziemlich kalt. Im April war es 13-19 Grad. Es kann hier ziemlich viel regnen oder ist es nebelig.

Tipp 2: Feste Schuhwerk, Zwiebellook. Ich bin sicher, du möchtest viel sehen und erleben. Lass dich also nicht mit dem Auto herumfahren! Für ein leichtes Trekking von 9-11 km brauchst du gute Sportschuhe, die ruhig matschig sein können. Ziehe dir mehrere Schichten bequeme Klamotten an, die du später evtl. ausziehen kannst.

Tipp für Familien: Nimm eine gute Trage mit! Ein Buggy nutzt hier nichts.

Tipp 3: Ärgere dich nicht über Touristenattraktionen. Wenn du reisen willst, solche Sachen gehören einfach auch dazu. Versuche lieber auf die Kleinigkeiten achten, die sich aus dem täglichen Leben heraus ergeben. Z. B. Die Hmong Frau sitzt im Cát Cát an einem Webestuhl und lässt sich fotografieren. Das ist für Touris. Aber die blau verfärbten Fingernägel hat sie, weil sie am Abend die Textilien im Indigo gewaschen hat.

Tipp 4: Lass alles hinter dir, woran du gewöhnt bist! Es ist nicht Deutschland. Du bist in Vietnam, im Norden, in Sapa. Es ist eine ganz andere Welt. Das Hotel ist nicht dein bequemes Zuhause. Vielleicht ist es bisschen muffig. Denk nicht dran, du fährst nach ein paar Tage eh weiter. Die Straßen sind rutschig, matschig, schlammig, manchmal musst du über einen Bach hüpfen. Auf kleinen Pfade wirst du geführt, es gibt hier keinen oder sehr wenig asphaltierten Weg.

Can Cau Saturday Market und Ban Pho Dorf

Wir haben Sa Pa verlassen und auf dem Weg nach Hanoi haben wir noch einen berühmten Markt und ein kleines Dorf besichtigt.

Can Cau Market

Der große Markt findet nur samstags statt. An diesem Tag kommen verschiedene Minderheiten (Hmong, Dao, Tay…) aus der Region zusammen und verkaufen ihre Waren: farbenfrohe Klamotten, Lebensmittel, Räucherstäbchen, Haushaltswaren, Souvenir… Sogar der Friseur stellt seinen Stand am Rande der Straße auf. Hier findest du Ingwer auch in großen Kartoffelsäcken. Das große Highlight ist der Tiermarkt. Büffel, Hühner, Hunde, Vögel tauschen ihren Besitzer. Die Frauen und Mädchen sind alle bunt aber unterschiedlich gekleidet.

Tipp: Der Weg nach Can Cau Markt führt durch den Ort Bac Ha. Wenn du in Bac Ha bist, sollst du den Bac Ha Wein (ein Glas 20.000 VND – 0,7 Euro) und Bac Ha Honigwein (30.000 VND – 1,1 Euro) unbedingt probieren.

Das Dorf Ban Pho

Dieser Ort ist eher ein Häufchen von Häuser, als ein Dorf und liegt neben Bac Ha. Hier gibt es keine Touristen und keine Souvenirshops. Wir haben ein Spaziergang durch das Dorf gemacht und dabei das authentische Leben des Hmongs gesehen: wie die Lehmhäuser eingerichtet sind, wie die Kinder in Waschschüssel von der Oma gebadet werden, usw.

An der chinesischen Grenze – Láo Cai

Der letzte Stopp war an der vietnamesischen-chinesischen Grenze in der Stadt Láo Cai. Mehrere Brücken führen über den Roten Fluss nach China. Wir waren an der Láo Cai International Border Gate.

Grenze Lào Cai Vietnam

An der Grenze in Lào Cai

Wir sind spät am Abend in Hanoi im Serene Hotel angekommen.

Tam Coc – Trockene Halong Bucht

Unsere letzte Station in Nord-Vietnam war Tam Coc im Bezirk Ninh Binh. Es liegt 100 km südlich von Hanoi. Den Namen „trockene Halong Bucht“ hat es, weil hier genauso die Kalksteinfelsen zu beobachten sind, wie in dem Halong Bay, nur ohne Wasser. Die Landschaft prägen die grünen Reisfelder.

Wir waren an diesem Tag mit einer kleinen Gruppe unterwegs, wir konnten aber unser Programm an einem Punkt ändern.

Hoa Lu – die ehemalige Hauptstadt von Vietnam

Die Zitadelle, die in dem 10 Jahrhundert als Machtzentrum diente wurde im Laufe der Zeit zerstört. Heute stehen hier zwei kleine Tempel von den Königen Le und Dinh.

Hoa Lu Vietnam

Hoa Lu

Fahrradtour und Aussichtspunkt in Tam Coc

Wir haben Fahrräder gemietet (im Tourpreis inbegriffen) und schon waren wir zwischen hohe Kalkfelsen und grün leuchtende Reisfelder unterwegs. Jasmin hatte einen Kindersitzt auf Papas Rad.

Wir haben nachgefragt, ob ein Aussichtspunkt in der Nähe ist. Unser Guide hat uns die Bich Dong Pagode empfohlen. Die Gruppe ist dann weitergefahren und auf dem Rückweg haben sie uns bei der Pagode abgeholt.

Zu der kleinen Pagode führt eine Treppe, von dort haben wir aber nichts gesehen. Andere Touristen haben uns dann den Weg gezeigt: auf den Felsen hochklettern, ohne Geländer, ohne Pfad oder Weg. Wir waren darauf nicht ganz vorbereitet, trotzdem haben wir es gewagt. Das Hoch- und Runterklettern haben viel Zeit und Energie in Anspruch genommen, aber es hat sich gelohnt. Die Aussicht war wunderschön. Im Nachhinein sagen wir aber: es war ziemlich wagemutig und riskant mit einem Kind in der Trage und in Flip-Flops die Felsen zu besteigen.

Bootstour in Tam Coc

Nach dem erlebnisreichen Vormittag und dem Mittagessen hat eine Bootstour auf dem Programm gestanden.

Wir sind in ein Ruderboot eingestiegen. Eine Frau hat am Ende des Bootes gesessen und hat die zwei Ruder mit den Füßen bewegt. Die Fahrt dauerte ca. 1,5 Stunden. Die Tour war herrlich. Wir beschreiben es mit 3 Wörtern: Ruhe, Natur und Reisfelder.

Insel Phu Quoc im Süden Vietnams

Die letzten Tage haben wir auf dieser paradiesischen Badeinsel verbracht. Um 07:00 Uhr startete unser Flug in Hanoi und wir sind um 09:15 Uhr auf Phu Quoc gelandet. Der Flughafentransfer war im Hotelservice inbegriffen.

Die Zeit haben wir hier für Relaxen genutzt. Die Rundreise im Norden war ja aktiv. Wir haben im warmen Meer viel gebadet, Jasmin hat hier das Schwimmen gelernt.

Unser Hotel auf dem Long Beach Phu Quoc

Wir haben 5 Nächte in dem Thanh Kieu Beach Resort verbracht. Das Hotel liegt direkt am Strand und hat eine schöne Lage. Der Garten ist top gepflegt, Restaurants und Shops sind in der Nähe (10 Minuten Gehweg). Du kannst hier in Bungalow mit extravagantem Badezimmer wohnen. Das Bad schaut wie ein kleiner Garten aus. Es ist offen (aber blickdicht), mit Dusche, Steinen und Pflanzen drin. Das Frühstück ist großzügig und der Kaffee ist das leckerste, den wir jemals getrunken haben.

Das Meer ist auch für Kleinkinder geeignet. Es gibt kleine Wellen und das Wasser wird nicht schnell tief. Das Hotel liegt auf der Westseite der Insel, deswegen haben wir auf dem Long Beach wunderschöne Sonnenuntergänge erlebt.

Das Hotel ist wirklich kinderfreundlich. Viele Familien aus verschiedenen Länder haben hier Urlaub gehabt. Unsere Tochter hat schnell Spielkameraden gefunden.

Die Unterkunft mit Frühstück und Airport Transfer haben 345 € gekostet.

Die Strände auf Phu Quoc entdecken

Wir konnten natürlich nicht ruhig bleiben. Die kleine Insel bietet noch andere Strände an, die wir sehen mussten. Wir haben für 130.000 VND (5 Euro) ein größeres Motorrad gemietet.

Sao Beach – der schönste Strand in Vietnam

Unser erstes Ziel war der Sao Beach. Dieser Strand ist traumhaft. Der weiße Sand ist so fein, wie Mehl, das Wasser ist warm, kristallklar und perfekt für Kleinkinder. Hier gibt es nur kleine Cafés und Restaurants, kein Hotel. Die Küste scheint deswegen unberührt zu sein.

Tipp: Geh am Vormittag zum Strand. Am Nachmittag kann es hier viel los sein.

Khem Beach

Der Khem Beach liegt südlich vom Sao Beach. Dieser Strand wäre ein Paradies, wenn es nicht vollgestopft mit Müll wäre. Hier befinden sich auch große Hotels.

Khem Beach Phu Quoc

Khem Beach auf Phu Quoc

Dam Beach und die Ho Quoc Pagode

Der Dam Beach ist pure Natur. Hier ist der Sand beigefarbig, Felsen brechen die leichten Wellen. Es gibt kein Hotel und kein Restaurant. Du siehst kaum Leute hier. Es ist ein Ort um die Ruhe und das Meer genießen zu können.

Dam Beach Phu Quoc

Dam Beach auf Phu Quoc

Auf einem Hügel über dem Dam Beach liegt die Ho Quoc Pagode. Die Pagode ist ein Schmuckstück. Du hast hier einen herrlichen Ausblick.

Tipp: Wenn du auf den Stränden von Phu Quoc unterwegs bist, nimm eine kleine Tüte für Müll mit. Es gibt leider keine Mülleimer und viele schmeißen den Abfall einfach in den Sand.

Restaurants und Preise auf Phu Quoc

Unsere Unterkunft liegt in einer Seitenstraße. Von dort sind wir auf den Tran Hung Dao Road gegangen. Hier gibt es unterschiedliche Restaurants und Geschäfte. Wir haben in mehreren Gaststätten gegessen, am besten hat uns aber das Colors Restaurant in der Straße unseres Hotels gefallen. Es war auch ein bisschen günstiger als die auf dem Tran Hung Dao Road.

Beispiele aus unserem Abendessen mit Preisen:

  • Gebratener Nudel, Reis mit Fleischgericht, Pommes, Wassermelone Juice und eine Flasche Vang Dalát Rotwein für 370.000 VND (14 Euro)
  • Vietnamesicher Salat mit Rindfleisch, Reis mit Gemüse und Rindfleisch, Pfannkuchen mit Schokoladensoße, Rotwein und eine Flasche Wasser für 380.000 VND (14,3 Euro)
  • Gebratener Reis, gebratener Nudel mit Garnelen und Gemüse, Wasser und eine Flasche Rotwein: 280.000 VND (10 Euro)

Andere Preise:

  • Tanken Motorrad: 350.000 VND (13 Euro)
  • Eine Flasche Rotwein: 150.000-180.000 VND (5,6-6,7 Euro)
  • Joghurt für Jasmin: 36.000 VND (1,3 Euro)
  • Gebratener Nudel mit Hänchen im Hotel: 108.000 VND (4 Euro)

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Ildi, Balint & Jasmin
München

Wir sind "Half-Backpacker", organisieren unsere Trips selbst und reisen gerne auf eigene Faust. Wir fingen an in 2008 zu reisen und bereisten schon 25+ Länder zusammen. Seit 2015 entdeckt unsere Tochter, Jasmin die Welt mit uns. Auf unserem Reiseblog berichten wir über unsere Fernreisen mit oder ohne Kind, aber auch über Ausflüge in die Nähe oder Wochenendtrips. Dabei erzählen wir Geschichten von unterwegs, zeigen Fotos, Videos und geben konkrete Tipps und Anregungen.