Machu Picchu besuchen: Tipps, Infos und Reisebericht | TravelSicht
Machu Picchu
Peru

Machu Picchu besuchen: Tipps, Infos und Reisebericht

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November 5, 2019

Peru ist ein einzigartiger Schatz auf Erden: eine reiche Kultur, eine der köstlichsten Küchen der Welt und atemberaubende Landschaften, die sich von der Küste über die Anden bis zum Amazonas-Dschungel erstrecken. Wenn dies nicht genug Gründe wären, einmal im Leben in dem südamerikanischen Land Halt zu machen, ist Peru auch die Heimat des berühmten Machu Picchu. Der Besuch der verlorenen Inka Stadt stand schon seit Langem auf unserer Bucket List. Das jahrelange Warten hat sich gelohnt: es war unvergesslich, als wir Machu Picchu das erste Mal bei Sonnenschein erblickt haben.

In den Nächsten geben wir dir nicht nur Informationen über das Top-Reiseziel der Welt. Wir beschreiben auch die Möglichkeiten für die Anreise und die Kosten, die auf dich zukommen. Unsere Tipps helfen dir die Planung zusammenzustellen, diese Weltwunder zu besuchen und ein unvergessliches Erlebnis beim Machu Picchu zu haben. Nach den jeweiligen Beschreibungen erklären wir, wie wir es gemacht haben.

Egal, wie du deine Reise nach Machu Picchu organisierst. Ob du die atemberaubende Zugfahrt oder die weltberühmte Inkawanderung unternimmst. Wir sind uns sicher: es wird eines der Highlights deiner Peru Reise.

Machu Picchu, das verlorene Inka Stadt

Machu Picchu in Peru, die wunderschöne und berühmte Inka Stätte wurde im 15. Jahrhundert auf einem Berg inmitten einer üppigen Waldlandschaft erbaut. Die prächtige Stadt wurde 30 Jahre drauf, dass sie gebaut wurde, verlassen. Warum die Bewohner geflüchtet sind, ist unklar, da die Spanier die Siedlung im 16. Jahrhundert nicht erreicht haben. Die Stadt wurde im Laufe der Zeit voll vom Andenwald bedeckt.

Erster Blick auf Machu Picchu

Erster Blick auf Machu Picchu

Die verlorene Inka Residenz wurde zufälligerweise im Jahr 1911 vom Hiram Bingham wiederentdeckt. Er hat die letzte Inka Stadt Vilcabamba gesucht. Er befragte die indigenen Bewohner des Urubamba-Tals, ob sie über eine verlorene Stadt etwas wissen oder gehört haben. Ein alter Likörverkäufer erzählte ihm über eine verlassene Inka Hochburg. Von Indigenen geführt fand Bingham Machu Picchu im Glauben, dass er Vilcabamba entdeckt hat. Die Terrassen von Machu Picchu wurden damals von den Ureinwohnern für Maisanbau und für Pflanzen des Cocastrauches genutzt. (Vilcabamba wurde erst in den 1960-er mithilfe von Luftaufnahmen gefunden.)

Lage von Machu Picchu

Die Lage von Machu Picchu wurde von den Inkas sorgfältig ausgewählt. Sie liegt zwischen 4 hohen Bergen, die für die Inkas heilig waren. Davon sind die zwei bekanntesten Berge die Huayna Picchu und die Montaña Machu Picchu, die du während deinem Aufenthalt in der Inka Stätte auch besteigen kannst. Das Inka Volk beobachtete die Sterne und die Sonne, und bauten die Gebäude von Machu Picchu dementsprechend perfekt auf. Bei der Sonnenwende scheint die Sonne genau beim Sun Gate und bei dem Fenster der Sonnentempels durch. Mehrere Funde wie die Intihuatana-Sonnenuhr und die zwei Wasserspiegel weisen darauf hin, dass die Inkas den Komplex auch für astronomische Zwecken benutzt haben. Obwohl die Hauptfunktion von Machu Picchu ein Mysterium geblieben ist, sind die einzelne Stadteile leicht zu identifizieren.

Auf dem Berg Huyana Picchu war das militärische Areal. Von dort konnten die Soldaten die Region gut überwachen. Von hier kann man die Form der Stadt auch erkennen: ihre Formation schaut aus, wie ein Kondor. Innerhalb der Zitadelle befinden sich mehrere Tempel, wie der Sonnen- und Wassertempel, der Tempel von den 3 Fenstern bzw. von Mutter Erde. Es gab auch ein königlicher Palast. Den Platz in der Mitte haben die Inkas wahrscheinlich für Feierlichkeiten benutzt. Der Name des Inka-Komplexes bedeutet in Quechua „alter Berg“.

Huayna Picchu

Huayna Picchu

Wie kommt man nach Machu Picchu von Cusco

Machu Picchu liegt im Herzen Perus, etwa 80 km von Cusco entfernt. Deine Route zu Machu Picchu beginnt in dieser Stadt. Du gelangst dann durch Ollantaytambo nach Aguas Calientes (auch als Machu Picchu Pueblo genannt). Von hier ist die berühmte Inka-Hochburg nur ein „Katzensprung“.

Die wichtigsten Knotenpunkte deiner Anreise nach Machu Picchu sind:

Cusco → Ollantaytambo → Aguas Calientes (Machu Picchu Pueblo) → Machu Picchu

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, nach Machu Picchu zu kommen. Jede davon ist ein einzigartiges Erlebnis und hat ihre Vorteile. Hier sind die Optionen:

Inka Trail – die authentischste Option

Wenn du das komplette Machu Picchu-Erlebnis haben möchtest, ist der Inka-Trail die beste Wahl. Es ist eine Wanderung durch ein Straßennetz, über das die Inkas in die Stadt kamen.

Für den Inka-Trail gibt es wiederum mehrere Möglichkeiten. Es gibt die traditionelle Straße (4 Tage / 43 km zu Fuß) und die kurze Straße (2 Tage / 13 km zu Fuß). Der Weg kann nur mit autorisierten Guides zurückgelegt werden. Die Anzahl der Personen pro Tag ist begrenzt. Buche deine Tour daher im Voraus. Die Touren beinhalten im Allgemeinen Mahlzeiten, Gepäckträger, Zelt und Eintritt zu Machu Picchu. Die Preise des Inka-Trails variieren je nach Agentur, aber liegt der Preis grundsätzlich für den traditionellen Weg bei etwa 500 USD pro Person.

Die Tour führt durch unglaubliche Landschaften, die die Wanderung mit Sicherheit zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Wenn du den Inka-Trail machen möchtest, sollst du gute Kondition haben, da du viele Tage lang laufen wirst.

Wir entschieden uns aus Zeitgründen und weil unsere 4-jährige Tochter mitgereist hat, nicht für den Inka-Trail.

Mit dem Zug nach Machu Picchu – die bequemste Option

Die einfachste und schnellste Möglichkeit, nach Machu Picchu zu gelangen, ist die Fahrt mit dem Zug. Es gibt zwei Zugunternehmen nach Machu Picchu: Inca Rail und Peru Rail.

Die drei Abfahrtsstationen sind: Poroy (Cusco), Ollantaytambo und Urubamba. Die Fahrt dauert je nach Abfahrtsbahnhof zwischen 2 und 3 Stunden. Die Züge verkehren bis Aguas Calientes, das ist die Endstation.

Die Zugfahrt ist nicht gerade günstig, aber es lohnt sich für den Komfort, für die Schnelligkeit und die unglaublichen Landschaften, die auf der Strecke zu sehen sind. Wir haben uns für PeruRail Expedition entschieden. Da, wir vor dem Besuch von Machu Picchu in Cusco waren und von dort durch das Heilige Tal nach Ollantaytambo gefahren sind, sind wir in Ollantaytambo eingestiegen. Die Fahrt nach Aguas Calientes dauerte 2 Stunden und kostete für uns drei 273 Euro (316 USD). Wir hatten Glück, und während der Hinfahrt wegen einem Upgrade saßen wir doch in einem Vistadome-Zug mit Panoramafenstern.

Wenn du dich für einen anderen Zug entscheiden möchtest, hier sind die weiteren PeruRail-Zugoptionen:

  • PeruRail Expedition: es ist das günstigste. Es hat Abfahrten von Poroy und Ollantaytambo.
  • PeruRail Vistadome: Es hat Panoramafenster und fährt von Poroy, Urubamba und Ollantaytambo ab.
  • PeruRail Sacred Valley: Dieser Zug fährt auf der Strecke Urubamba-Machu Picchu durch das gesamte Sacred Valley.
  • Belmond Hiram Bingham: Es ist der luxuriöseste Service.

Weitere Informationen zu Service, Tarif und Fahrplänen der einzelnen Züge findest du auf der offiziellen PeruRail-Website.

Der IncaRail hat ähnliche Priese und Services, wie PeruRail. Der The Voyager Zug ist der günstigste, der 360o ist ein Panoramazug und es gibt ein First-Class Train. Am besten recherchierst du nach, welcher Anbieter, welche Abfahrtsort und welcher Abfahrtstermin zu deiner Reise passt. So kannst du entsprechend deiner Konditionen und Möglichkeiten deine Tickets buchen.

Anreise nach Machu Picchu ab Aguas Calientes oder ab Ollantaytambo?

An dem Tag des Besuches hast du die Möglichkeit also von verschiedenen Abfahrtsorten deine Anreise zu Machu Picchu zu starten. Die beliebtesten sind davon Aguas Calientes und Ollantaytambo. Wir wollten die Anreise nach Machu Picchu aus Ollantaytambo starten und nicht aus Aguas Calientes. Wir hätten ja auch in Machu Picchu Pueblo eine Unterkunft suchen können, da diese Ortschaft viel näher zu Machu Picchu liegt. Allerdings fanden wir diese Kleinstadt überteuert. Ollantaytambo ist günstiger und eine perfekte Ausgangspunkt, um Machu Picchu und andere Inka Stätte in der Region zu besichtigen.

(Wir haben Reisende getroffen, die an dem Tag aus Cusco nach Machu Picchu gereist sind, und noch am Spätabend nach Cusco zurückgekehrt sind. Das ist eine ziemlich sportliche Leistung, weil man dabei sehr früh aufsteht und sehr spät wieder im Bett ist.)

Tipp 1: Ollantaytambo, die schöne Inka Stadt hat auch einige eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten. Ein Besuch sind sie auf jeden Fall wert! Mehr dazu findest du in unserem Artikel über Ollantaytambo.

Tipp 2: Wie kommst du zum Bahnhof in Ollantaytambo? Entweder zu Fuß oder nimmst du ein Mototaxi für 10 Soles (2,7 Euro) pro Fahrt.

Mit Motortaxi zum Bahnhof in Ollantaytambo

Mit Motortaxi zum Bahnhof in Ollantaytambo

Wie kommt man aus Aguas Calientes zu Machu Picchu

Du befindest dich bereits in Aguas Calientes, aber der letzte Abschnitt fehlt noch, um endlich die Ruinen von Machu Picchu zu erreichen. Dafür gibt es nur zwei Möglichkeiten:

  • Zu Fuß: Der freie Weg dorthin führt über einen Pfad für ca. 1,5-2 Stunden. Es ist keine Wanderung mit großen Schwierigkeiten, aber es ist anstrengend und wir empfehlen es nicht, wenn du Huayna Picchu besteigen möchtest. Nach dem Besuch von Machu Picchu ist der Abstieg derselbe.
  • Mit Bus: Die Fahrt dauert 30 Minuten und kostet USD 24 (Hin- und Rückfahrt). Es gibt nur eine Busgesellschaft, die befugt ist, nach oben zu fahren. Es handelt sich also um ein Geschäft, und die Preise sind etwas missbräuchlich. Die Tickets können in Aguas Calientes in der Straße Sinchi Roca beim Consettur Macchu Picchu gekauft werden. Du musst sie nicht im Voraus kaufen, sondern kannst du dir die Fahrkarten bei Ankunft in Aguas Calientes besorgen. (Mach dir keine Sorgen, wenn die Schlange vor dem Verkaufsbüro zu lang ist. Es geht relativ schnell.) Du hast die Möglichkeit, die Rückfahrkarte oben bei Machu Picchu zu kaufen, falls du zu Fuß hochgegangen bist.

Tipp: Für Kinder unter 6 Jahren kostet die Hin- und Rückfahrt 12 USD, wenn das Kind einen eigenen Sitz braucht. Unsere Tochter saß im Schoß, deswegen benötigte sie keine Fahrkarte.

Touristen warten auf die Busse in Aguas Calientes

Touristen warten auf die Busse in Aguas Calientes

Was kostet eine Machu Picchu Eintrittskarte?

Wir haben nur Machu Picchu (Zitadelle) besichtigt. Es kostete 158,13 Soles pro Person (42 Euro). Für Kinder unter 8 Jahren ist der Eintritt frei.

Die Besucher werden ab 6 Uhr in der Früh bei jeder vollen Stunde eingelassen. Der letzte Einlass ist um 14 Uhr. Mit deinem Ticket darfst du offiziell 4 Stunden am Machu Picchu verbringen. Die Besichtigung von Sun Gate und Inca Bridge ist in Basispreis drin.

Wenn du die Berge Huayna Picchu oder die Montaña Machu Picchu auch besteigen möchtest, dann kostet die Eintrittskarte 200 Soles (54 Euro).

Musst du dein Machu Picchu Ticket im Voraus kaufen?

Ja. Beim Machu Picchu gibt es keinen Ticketschalter. Am einfachsten ist es, sie auf der offiziellen Machu Picchu Website online zu bestellen. Drucke das Ticket aus und nimm dein Reisepass am Tag deines Besuches mit! Du kannst sie jedoch auch direkt in den DDC-Büros (Dirección Desconcentrada de Cultura) in Cusco oder Aguas Calientes kaufen.

Nun, wie lange im Voraus sollst du die Karten bestellen? Wenn du den Machu Picchu Berg oder den Huayna Picchu besteigen möchtest, empfehlen wir dir, mindestens 3-4 Monate im Voraus zu reservieren. Und vor allem, wenn du die Inka Stätte um 6 Uhr morgens betreten möchtest. Die Besucherzahl ist in jeder Stunde begrenzt.

Machu Picchu Besichtigung – wie wir es gemacht haben

Den Besuch Machu Picchus haben wir im Vorfeld gründlich geplant. Nach langem Recherchieren und Nachlesen haben wir uns statt Inka Trail für den Zug und Bus entschieden. Wegen den unten aufgezählten Gründen und der langen Anreisezeit wollten wir Machu Picchu am Nachmittag besichtigen. Die Besucher werden stundenweise zu der Uhrzeit reingelassen, die sie zum Ticket gebucht haben. Wir haben den 12-Uhr-Einlass zu unserer Eintrittskarte gewählt.

Uns hat die Zitadelle von Machu Picchu am meisten interessiert. Da wir mit unserer Tochter unterwegs waren, wollten wir für den Tag nicht zu viel unternehmen. Bei der Planung haben wir uns noch für die Besichtigung der Inka Brücke (Inca Bridge) entschieden. Der Sun Gate oder die Berge Huayna Picchu bzw. Montaña Machu Picchu wären uns zu weit gewesen.

Machu Picchu mit Guide

Wir haben Machu Picchu mit einem Guide besichtigt. Uns war nicht nur die Information über die Inkastadt wichtig, sondern auch seine Tipps für optimale Route innerhalb der archäologischen Stätte und für gute Fotos. Wir haben die private Machu Picchu Tour für 95 $ (87 Euro) mit Chacras Travel Peru organisiert.

Gründe, warum du Machu Picchu am Nachmittag besichtigen sollst

  • Laut Erfahrungen anderer und Absprache mit Chacras Travel sind am Nachmittag etwas weniger Besucher.
  • Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Ruinen nicht von Nebel verdeckt. Wir hatten zwar riesen Glück mit dem Wetter, in den Bergen ändert es sich aber schnell. Wenn du einen regnerischen oder bewölkten Tag erwischst, besteht die Gefahr, dass du in den Morgenstunden vor lauter Nebel kaum etwas sehen kannst.
  • Richtigen Sonnenaufgang kannst du bei Machu Picchu nicht erleben. Wegen den Bergen und Wolken kannst du die Sonne ca. um 10 Uhr erblicken.

Wieviel Zeit für Machu Picchu einplanen?

Wir haben die ehemalige Inka Stadt Machu Picchu und die Inka Bridge besichtigt. Dazu hatten wir 4 Stunden. Diese Zeit hat völlig ausgereicht. Wir hatten reichlich Möglichkeit, die Aussicht auf die „Verlorene Stadt der Inka“ an mehreren Punkten zu genießen.

Wenn du Montaña Machu Picchu oder Huayna Picchu besteigen möchtest, ist dein Einlass in den frühen Morgenstunden bzw. Vormittag. Plane dir den ganzen Tag ein.

Wie lange darfst du in der Anlage bleiben?

So lange, wie du willst!

Andere Quellen und sogar die offizielle Website weisen darauf hin, dass du mit einem Machu Picchu Zitadellen-Ticket maximal 4 Stunden bleiben kannst. Sechs Stunden für die Zitadelle mit dem Berg Huayna Picchu und sieben Stunden für die Zitadelle mit dem Berg Machu Picchu. Vergiss das!

Es gibt jeden Tag Tausende von Besuchern. Wie können sie kontrollieren, wie lange jede Person geblieben ist?

Ist es obligatorisch, einen Guide zu haben, um Machu Picchu zu besuchen?

Obwohl du auf einigen Seiten lesen kannst, dass es obligatorisch ist, Machu Picchu mit einem Guide aufzusuchen, ist dies nicht der Fall. Mit deinem Ticket kannst du sowohl die Stadt als auch die Berge ohne Reiseleiter besichtigen.

Wenn du die Details zu jedem Ort in der Zitadelle erfahren möchtest, kannst du einen Guide mieten. Entweder suchst du und buchst du einen auf dem Internet oder am Eingang zu Machu Picchu bieten viele Fremdenführer ihre Dienste an. Den Preis kannst du aushandeln.

Unsere Tipps für den Besuch von Machu Picchu

  • Höhenkrankheit: Aufgrund der Höhe, in der Cusco und seine Umgebung (einschließlich Machu Picchu) liegen, kann eine sogenannte Höhenkrankheit auftreten. Da der Körper nicht an die Höhe gewöhnt ist, kann es zu Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit usw. kommen. Versuche es am besten die ersten Tage in den Bergen ruhig zu verbringen, damit sich der Körper daran gewöhnt. Viel Wasser und evt. Coca-Tee zu trinken kann helfen. Um Unwohlsein während deines Besuchs in Machu Picchu zu vermeiden, ist es am besten, dieses Ziel nicht in den ersten Tagen deiner Reiseroute durch Peru zu platzieren. Verbringe etwa 2 oder 3 Tage in Cusco (oder in anderen Orten, wie Arequipa, Colca Canyon bzw. Puno), damit sich dein Körper an die Höhe gewöhnt.
  • Wichtig: In Machu Picchu gibt es keine Restrooms. In der Nähe des Eingangs gibt es kostenpflichtige Toiletten (2 Soles – 0,5 Euro).
  • Lass dir Zeit: Nimm dir an jedem Ort die Zeit, ohne dich zu beeilen. Es gibt Teile der Route durch die Zitadelle, auf denen du später nicht mehr zurückkehren kannst. Du kannst den Komplex nicht verlassen und wieder betreten. Wenn du einen Zugang zum Huayna Picchu oder Machu Picchu Berg hast, darfst du diese Orte einmal verlassen und wieder betreten. Es ist sehr wichtig, dass du dein Ticket immer dabeihast, damit du es an dem Eingangstor / Checkpoint wieder vorzeigen kannst.

Was sollst du nach Machu Picchu mitnehmen?

Wir empfehlen dir, mit einem kleinen und leichten Rucksack nach Machu Picchu zu fahren und nur die Kleidung zu tragen, die du in diesen Tagen tragen möchtest. Das Grundlegende, was du dabeihaben sollst, ist: Wasser und etwas zum Essen, Sonnencreme, Sonnenbrille, Hut oder Mütze, Kleidung im Zwiebellook, wasserdichte Jacke oder Regenponcho und Trekkingschuhe. Wir empfehlen auch, Bargeld mitzubringen, da in Aguas Calientes viele Orte keine Kreditkarten akzeptieren oder eine Gebühr erheben, um diese zu verwenden.

Kannst du Essen und Wasser mitbringen?

Ja, du kannst. Und das solltest du auf jeden Fall, wenn du einen der Berge besteigen möchtest. Es gibt kein Restaurant oder keinen Verkaufsautomaten auf dem Gelände. Zwei Restaurants befinden sich direkt vor dem archäologischen Komplex, sie sind aber sehr teuer. Wir empfehlen dir, genug von Snacks oder ein Sandwich und mindestens 1,5 l Wasser mitzubringen.

Was du nach Machu Picchu nicht mitnehmen solltest

In Machu Picchu sind verschiedene Gegenstände verboten, z. B. Regenschirme, größere Rucksäcke (40 x 35 x 20 cm), Drohnen, Stative, Kinderwagen/Buggy usw. Die vollständigen Informationen über verbotene Gegenstände und die Vorschriften von Machu Picchu können auf der offiziellen Seite nachgelesen werden.

Stempel in deinen Reisepass

Du kannst den berühmten Machu Picchu-Passstempel direkt am Ausgang an einem Tisch erhalten. Gehe nicht ohne ihn weg!

Machu Picchu Stempel

Machu Picchu Stempel im Reisepass

Wann solltest du Machu Picchu besuchen?

Als erstes sollst du dir überlegen, wann genau möchtest du Machu Picchu besichtigen.

Das Wetter wird in dieser Gegend von 2 Jahreszeiten geprägt:

Regenzeit (November bis März): Die Temperatur reicht von 8 ° C bis 22 ° C. Obwohl es häufiger regnet, bedeutet dies nicht, dass es den ganzen Tag Mieswetter gibt. Während dieser Saison gibt es weniger Tourismus, so dass du günstigere Preise für Hotels und Touren erhalten kannst.

Trockenzeit (April bis Oktober): Dies ist die beste Zeit, um die Zitadelle zu besuchen, da es weniger regnet. Die Temperatur ist kühler, besonders im Morgengrauen, wenn es 0 ° C erreichen kann. Zwischen Mai und August sind die besten Monate, um Machu Picchu zu besuchen. Denke daran, dass dies die Hochsaison ist und du mehr Touristen und höhere Preise findest.

Wir besuchten Machu Picchu im April, in dem ersten Monat der Trockenzeit, und obwohl es in der Region manchmal regnete, gab es nur zeitweise einzelner Schauer. Zum Glück war der Tag, an dem wir nach Machu Picchu reisten, ein klarer, warmer, sonniger Tag. (Vielleicht können wir die günstige Wetterlage für unseren Guide verdanken. Er behauptete, dass er beim Machu Picchu noch nie Regen erlebt hat, obwohl er schon seit Jahren Tourguide ist. So hatten wir mit ihm auch einen wunderschönen Sonnentag.)

Unsere Hotelempfehlung

Da wir die Reise nach Machu Picchu aus Ollantaytambo gestartet haben, haben wir in der Kleinstadt ein Hotel gesucht. Es gibt zwar reichlich Übernachtungsmöglichkeiten auch in Aguas Calientes, wir fanden die Ortschaft allerdings überteuert.

Wir erinnern uns an das kleine Hotel Inka Khawarina Tambo mit Liebe und Zufriedenheit zurück. Es ist ein Gasthaus im Familienbetrieb mit 6 Zimmern und es war eine der besten Unterkünfte, die wir in Peru hatten. Obwohl die Besitzer nur mangelnde Englischkenntnisse haben, war unser Aufenthalt einfach perfekt. Unsere Gastgeber waren sehr nett und hilfsbereit. Zwei Nächte haben wir hier mit Frühstück für 54 USD (48 Euro) gebucht.

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Ildi, Balint & Jasmin
München

Wir sind Flashpacker, organisieren unsere Trips selbst und reisen gerne auf eigene Faust. Wir fingen an in 2008 zu reisen und bereisten schon knapp 30 Länder zusammen. Seit 2015 entdeckt unsere Tochter, Jasmin die Welt mit uns. Auf unserem Reiseblog berichten wir über unsere Fernreisen mit oder ohne Kind, aber auch über Ausflüge in die Nähe oder Wochenendtrips. Dabei erzählen wir Geschichten von unterwegs, zeigen Fotos, Videos und geben konkrete Tipps und Anregungen.